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Immobilienfirma will Lokschuppen kaufen

Bauprojekte im Nordviertel Immobilienfirma will Lokschuppen kaufen

Karsten Schreyer, Geschäftsführer und Eigentümer der S+S Grundbesitz GmbH, schaut seit rund 20 Jahren tagein, tagaus von seinem Büro im Krummbogen auf die Bahnschienen und das gegenüberliegende Waggonhallengelände. Der ungenutzte Lokschuppen fällt ihm immer wieder ins Auge.

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Der Lokschuppen auf dem Waggonhallengelände ist dringend ­sanierungsbedürftig.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Als Marburger verfolgt er seit Jahren die Diskussion um die Zukunft des Geländes. Als Unternehmer hat er eine klare Haltung: Ein Nutzungs-Konzept muss sich rechnen.

Er hat gerechnet und der Stadt eine Idee vorgelegt, die er gerne umsetzen würde. Schreyer möchte aus dem Lokschuppen ein Wohnhaus errichten. Das denkmalgeschützte Gebäude müsste zunächst gesichert werden. Die Fassade könnte stehen bleiben, eine Sanierung sei dringend notwendig. Das Dach müsste abgenommen werden, um eine zwei-bis dreigeschossige Wohnbebauung zu gestalten.

In dem alten Gebäude könnten moderne Maisonette-Wohnungen entstehen, sagt Schreyer. Da die Sanierungsmaßnahmen sehr aufwendig seien, wolle er nur einen symbolischen Kaufpreis zahlen: „Einen Euro“, sagt er. Der Stadt könne er aber entgegenkommen, in dem er einen Teil des Lokschuppens für das Waggonhallentheater zur Verfügung stelle.

Die frühere Drehscheibe im Lokschuppen ist in Schreyers Konzept als Café Drehscheibe vorgesehen. „Wir haben eine Diskussionsgrundlage geboten“, fasst er seine Ideen zusammen.

von Anna Ntemiris

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