Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Ikea-Bau geht ins Finale

Einrichtungshaus Wetzlar Ikea-Bau geht ins Finale

Sie stehen in Reih und Glied, ragen sieben Meter in die Höhe. Sie bieten 4  500 Fächer, in denen bald „Billy“, „Pax“ und Co. lagern. Die Hochregale für Ikea in Wetzlar sind da. Ab Mitte März wird das Lager eingeräumt.

Voriger Artikel
Beim Eintritt kostete Benzin 59 Pfennige
Nächster Artikel
Stimmung im Betriebsrat ist „vergiftet“

Detlef Boje, Chef des Einrichtungshauses, vor den neuen Hochregalen in der SB-Halle.

Quelle: Pascal Reeber

Wetzlar. Gerade mal ein knappes Jahr ist vergangen, seit die Türme des früheren Zementwerks in der Hermannsteiner Straße gesprengt worden sind, um Platz für Ikea zu schaffen. Jetzt geht der Neubau des schwedischen Konzerns in die finale Phase. Draußen rollen Lastwagen und Bagger. Die ersten Parkplätze sind fertig, Kanalrohre werden verlegt. Drinnen montieren Arbeiter Sprinklerleitungen, bearbeiten den Boden, verputzen Mauern.

Auch die ersten Stellwände für die Bäder-Ausstellung sind montiert. Die Terrasse im Innenhof, wo Besucher und Mitarbeiter Pause im Freien machen können, ist bepflanzt – winterhart, versteht sich. Noch viereinhalb Monate bis zur Eröffnung.

Detlef Boje, der Chef des künftigen Einrichtungshauses, geht durch den ersten Stock, wo er und seine Kollegen bald sitzen werden. Er steigt über Kabel, macht einen Umweg um Leitern und Gerüste und steht dann auf einer Art Empore mit Blick in die künftige SB-Halle, wo die Hochregale stehen. Die sind typgenau hergestellt für Ikea, wie Projektleiter Sebastian Brockmeyer berichtet. Waren, die per Lkw angeliefert werden, schieben Staplerfahrer direkt in die passenden Regaletagen. „Die untersten Fächer nennen wir Pflückfächer“, flachst Boje. „Weil die Kunden sich dort ihre Ware herauspflücken.“

Mittlerweile haben etwa 110 neue Mitarbeiter für das Einrichtungshaus in Wetzlar ihre Verträge in der Tasche. Derzeit werden sie in Ikea-Märkten in ganz Deutschland eingearbeitet. Weitere Stellen, vor allem für den Gastronomiebereich und Teilzeitjobs, seien noch frei, sagt Boje. Kurz vor Ostern zieht er mit dem Team des Projektbüros von der Spilburg in das neue Möbelhaus um. Für Anfang April hat sich Ikea-Vize-Europachef Werner Weber angekündigt, um die Mitarbeiter auf die Unternehmenskultur einzuschwören.

Ende April soll das Einrichtungshaus fix und fertig sein. Nach einer kompletten Inventur stehen die Zeichen dann auf Eröffnung – am 18. Mai ist es so weit.

von Dirk Wingender

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr