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„Allianzhaus wird ein Gewinn“

IG Südviertel „Allianzhaus wird ein Gewinn“

Verkehrsbehinderungen und Unannehmlichkeiten für die Kunden durch die gerade begonnenen 
Bauarbeiten im Südviertel können die Gewerbetreibenden nicht schrecken: Sie blicken positiv in die Zukunft.

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Die Mitglieder der Interessen-Gemeinschaft Südviertel sprachen dem gesamten Vorstand mit ­Thomas Klingelhöfer (links) an der Spitze das Vertrauen aus.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. „Das neue Allianzhaus wird für das Südviertel ein echter Gewinn“, erklärte Thomas Klingelhöfer, Erster Vorsitzender der Interessen-Gemeinschaft Südviertel bei der Jahreshauptversammlung. Die architektonische Aufwertung werde eine andere Außenwirkung zur Folge haben. „Dann sind wir ganz anders aufgestellt.“

Die zwei Jahre, die die Bauarbeiten dauern sollen, erschwerten den Kunden im Südviertel zunächst den Einkauf, gerade, wenn das Parkhaus in der Schulstraße gesperrt sei. Dennoch schaue man positiv gestimmt in die Zukunft. Auch die vom Verein jährlich ausgerichtete Weihnachtsbeleuchtung in der Gutenbergstraße tangiere die Baustelle.

Vorstand

Alle Mitglieder wurden wiedergewählt: Thomas Klingelhöfer (erster Vorsitzender), Jens Böhler (zweiter Vorsitzender), Martin Meier (Schriftführer) und Charlotte Schlidt (Kassenwartin).

Da die Haken für die Aufhängung am Allianzhaus fehlten, könnten im Winter nur noch drei Girlanden in dem Straßenzug aufgehängt werden. Daher beschloss der Vorstand, in dieser Saison darauf zu verzichten. Im Winter kommenden Jahres soll die Aufhängung aber wieder möglich sein.

Zu Gast waren Daniela Maurer und Jan-Bernd Röllmann vom Stadtmarketing Marburg. Maurer erklärte, Gewerbetreibende könnten in der Weihnachts­broschüre des Stadtmarketings auf ihre Aktionen in der Adventszeit hinweisen. Das Heft werde in einer Auflage von 90.000 Exemplaren im Landkreis und in der Stadt verteilt.

Jan-Bernd Röllmann, Stadtmarketing-Geschäftsführer, verdeutlichte indes, wie wichtig es sei, den Kunden einen Mehrwert zu bieten – etwa durch einen Internetzugang. „Freies ­WLAN ist ein Service, den man auch in und vor den Läden anbieten muss.“ Der Dienst werde von Kunden nicht nur dazu genutzt, um Preise zu vergleichen. „70 Prozent der Versorgungskäufe werden online vorbereitet und stationär vorgenommen“, so Röllmann.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung habe das Stadtmarketing daher eine Initiative ins Leben gerufen, die es Geschäften attraktiver machen solle, offenes WLAN für ihre Kunden einzurichten. Mit einem Förderprogramm der Stadt würden bis 75 Prozent der Kosten für den Netzwerkrouter übernommen.

von Freya Altmüller

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