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Höhenfeuerwerk am Freitag

DVAG Höhenfeuerwerk am Freitag

Erst die Strandbar, nun ein Feuerwerk: Rund um das DVAG-Gelände darf Partylaune aufkommen - aber ohne Volksfestcharakter.

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Am Freitag ist auf der Anneliese Pohl Allee ein Höhenfeuerwerk geplant.Archivfoto

Marburg. Feuerwerks-Liebhaber kommen in Marburg meist nur zweimal im Jahr in den Genuss des Lichtspektakels: An Silvester und stets zum Stadtfest im Juli. Nun soll es künftig aber auch im Juni jährlich ein Höhenfeuerwerk geben. Morgen ist an der Anneliese Pohl Allee die Veranstaltung „Marburger Himmelsleuchten“ erstmals geplant.

Die Idee für dieses Spektaktel hatte DVAG-Gründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Reinfried Pohl (85), erklärt Michael Hamann, Geschäftsführer der Vila Vita Gastronomie- und Handelsgesellschaft mbH, der das Event organisiert.

Die Aktion solle dazu beitragen, die Attraktivität der Stadt Marburg zu erhöhen. Vor einigen Wochen hatte die Unternehmerfamilie Pohl - mit der gleichen Begründung - die Strandbar unterhalb des DVAG-Geländes eröffnet. Wie bei der Strandbar wird auch für das Event „Himmelsleuchten“ kein Eintritt erhoben. Um 22.45 Uhr wird die Firma „Zünd-UP Pyrotechnik“ aus Stadtallendorf auf dem Areal des Rosenparks bunte Leuchtkörper abschießen, die von vielen Orten der Stadt aus zu sehen sein sollen. Das Feuerwerk soll 20 Minuten andauern und von klassischer Musik vom Band begleitet werden. Die Anneliese-Pohl-Allee könnte nach dem Konzept der Veranstalter bereits ab 21 Uhr zur Flaniermeile werden. Der Freitag sei besonders passend, weil viele Besucher zur „Nacht der Kunst“ am Freitag in Marburg unterwegs sein werden. „Die Marburger Himmelsleuchten sollen, ohne Volksfestcharakter, zu festen Institution in Marburg werden“, so Hamann.

Die Umsetzung dieser Idee sei bis vor einigen Tagen keine leichte Aufgabe gewesen. Erst am Mittwoch hätte die Stadt Marburg den Organisatoren und den Pyrotechniker abschließend grünes Licht für das Vorhaben bekommen, sagte Michael Hamann.

Die Stadt habe zahlreiche Behörden - vom Regierungspräsidium bis hin zur Naturschutzbehörde - sowie Anwohner, wie die Firma Seidel, zunächst um eine Stellungnahme gebeten, erklärte Edith Pfingst von der Pressestelle der Stadt. „Keiner hatte Bedenken geäußert“. Allerdings müssten aus sicherheitsrechtlichen Gründen mehrere Auflagen eingehalten werden. von Anna Ntemiris

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