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Hilfe für ehrenamtliche Praxisbegleiter

DAK-Förderung Hilfe für ehrenamtliche Praxisbegleiter

Mit 1 200 Euro unterstützt die Krankenkasse DAK Gesundheit den Hessischen Landesverband 
des Blauen Kreuzes.

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Dr. Eva Geitz vom Blaukreuz-Landesverband (von links) erhielt die Selbsthilfeförderung für Gruppenprojekte von Erhard Gessner und Manuel Höres vom DAK-Servicezentrum.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. Gesundheitsbezogene Selbsthilfe spielt in der Bewältigung von Krankheiten und Behinderungen eine große Rolle.

Dabei findet die Förderung von Selbsthilfeorganisationen aller Krankenkassen in Deutschland seit September 2007 gemeinschaftlich statt. In diesem Sinne „haben alle Kassen die Aufgabe, Selbsthilfegruppen bei der Prävention zu unterstützen“, sagt Erhard Gessner, Leiter des DAK-Servicezentrums in Marburg.

Um ihre Hilfe zu gewährleisten, sind die meisten ehrenamtlichen Institutionen von Spenden und Förderungen abhängig. Einen Scheck in Höhe von 1200 Euro übergab Gessner an Dr. Eva Geitz, die Vorsitzende des Landesverbands Hessen des Blauen Kreuzes.

Betrag geht in die Schulung

Dabei handele es sich aber um „keine Spende“, betonte Gessner, sondern um eine Förderung. Die DAK habe über den Antrag des Landesverbandes positiv entschieden, um an dem gesellschaftlichen Engagement im Sozialbereich mitzuwirken.

Der Betrag soll vor allem in die Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern gehen, damit diese dann gezielt frisches Know-how in Sachen Suchtprävention und Suchtbegleitung in Form von Gruppenprozessen erhalten. Die dreitägigen Schulungen im Jahr sind für die Region Mittelhessen vorgesehen und werden von Fachexperten aus der beruflichen Suchthilfe geleitet.

„Unser Schatz ist es, diese betreute Beziehung anzubieten“, sagte Geitz – denn man wolle suchtkranken Menschen mehr Halt und Stabilität vermitteln, die diese im privaten oder beruflichen Alltag dringend benötigten. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Sucht-Arten, erläuterte die Vorsitzende.

„Wir sagen, jeder kann kommen, der Hilfe benötigt“, erklärte Geitz. Neben den therapeutischen Möglichkeiten zur Suchtbehandlung wirke die Selbsthilfe als begleitende Stütze zur Genesung. Für das Jahr 2016 stellt die DAK einen Betrag von 6,5 Millionen Euro zur Förderung bundesweiter Selbsthilfeprojekte in Aussicht.

von Arnd Hartmann

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