Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Hilfe für Hospizdienste

Ehepaar Ahrens unterstützt Palliativ-Einrichtungen Hilfe für Hospizdienste

Karin und Peter Ahrens spendeten jeweils 2000 Euro an die Fördervereine des St. Elisabeth-Hospiz Marburg und der ambulanten Hospizdienste der Malteser Marburg und Fulda.

Voriger Artikel
Pharma-Unternehmen spenden an Flüchtlingshilfe
Nächster Artikel
Gießener Möbelhaus expandiert

Thomas Meyer Bairam (links) und Frank Usbeck (von rechts) sowie Hans Gottschlich erhielten die Spende von Karin und Peter Ahrens.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. „Ein besonderes Anliegen“ ist es den Eheleuten Ahrens, gerade die ambulanten und stationären Palliativ- und Hospizdienste zu fördern, die durch ihre Arbeit Schwerstkranke und Sterbende in ihrer letzten Lebensphase zur Seite stehen.

Diese medizinisch wie emotional schwierige Aufgabe setze eine gute Ausbildung der haupt- wie ehrenamtlichen Kräfte voraus, „die Mitarbeiter brauchen Weiterbildungen und auch Auszeiten mit psychologischer Unterstützung, um diesen Anforderungen gerecht zu werden“, betonte Karin Ahrens während der Spendenübergabe.

Das Geld fließt in die Tätigkeit der drei Hospizdienste, soll unter anderem für die Betreuung der Gäste wie Mitarbeiter sowie für zusätzliche Ausgaben verwendet werden. Durch Spenden sei es etwa möglich, die Verweildauer der Hospiz-Gäste zu erhöhen, „auch über die von der Versicherung bewilligte Zeit hinaus“, erklärte Hans Gottschlich, Kreisbeauftragter der Malteser.

„Wir sind immer sehr dankbar für Unterstützung, Spenden sind einfach nötig“, sagte Thomas Meyer Bairam, Vorstandsmitglied vom St. Elisabeth Hospiz Marburg. Jedes Jahr spendet das Ehepaar an die ambulanten wie stationär arbeitenden Hospizdienste in beiden Städten.

Mit dem Ziel, auch andere zu animieren, verzichte das Paar dafür auf Geburtstags- oder Gastgeschenke, Mitbringsel zu Festen oder Geschäftsfeiern – „wir bitten stattdessen um Spenden zugunsten der Hospizbewegung und runden diese auf“, sagt Karin Ahrens. Auf diesem Weg kamen in diesem Jahr mehrere Tausend Euro zusammen. „Wir wünschen uns möglichst viele Nachahmer, die auf persönliche Geschenke verzichten und dafür Spenden sammeln“, betont das Ehepaar.

von Ina Tannert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr