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Heilerziehungspfleger besetzen neue Nischen

Absolventen verabschiedet Heilerziehungspfleger besetzen neue Nischen

20 staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger ­feierten gemeinsam mit Familien, Referenten und Ausbildungsverantwortlichen ihre bestandenen Prüfungen in der Hauptstelle des Lebenshilfe-­Landesverbands.

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Schulleiterin Christiane Liersch (links) und Ausbildungsleiter Volker Becker (rechts) übergaben die Prüfungszeugnisse.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. „Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten in der Ausbildung mit Referentenwechsel, Internetproblemen, Aufregung und endlosen Telefonaten“, berichtete Schulleiterin Christiane Liersch schmunzelnd, können die frischgebackenen Fachschulabsolventen nun nach dreijähriger Ausbildungszeit den Sprung in das Berufs- und Studienleben wagen.

„Ich habe sie total gern unterrichtet“, lobte Ausbildungsleiter Volker Becker seinen ersten Absolventenjahrgang „MR XII“. Mit der Übergabe der Prüfungszeugnisse gilt es künftig, „neue Nischen“ in den einzelnen Tätigkeitsbereichen zu finden.

Eine besondere Leistungsbereitschaft sowie schulische und berufliche Voraussetzungen waren für den Ausbildungsbeginn nötig. Neben dem mittleren Bildungsabschluss mussten die Bewerber eine Ausbildung als Sozialassistenz oder eine einschlägige Berufsausbildung mit mindestens zweijähriger Dauer vorweisen können.

Mit dem Ziel der sozialpädagogischen und pflegerischen Ausbildung standen neben der Vermittlung theoretischer Kompetenzen im ersten Vollzeitschuljahr auch praxisorientierte Lehrinhalte während der zweiten Ausbildungshälfte in den Einrichtungen der Behindertenhilfe auf dem Ausbildungsplan. „Es war eine Zeit, die 
auch mich gefordert, aber persönlich bereichert hat“, sagte Becker.

Mit der Lehre in sozial-, medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Grundlagen als auch im hauswirtschaftlichen Handeln und berufsübergreifenden Lernbereichen von Fremdsprachen bis Politik und Wirtschaft qualifizierten sich die jungen Leute außerdem für den Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung.

„Zwei Absolventen beginnen bereits im Oktober ein Studium“, sagte Liersch. Ebenso stehen nach der dualen Ausbildung berufliche Perspektiven in Kindertagesstätten, betreuten Wohneinrichtungen oder Förderschulen für die jungen Leute bereit. Interessierte könnten sich aufgrund der großen Nachfrage bereits jetzt für den Ausbildungsbeginn im August 2016 bei der Fachschule für Sozial­wesen bewerben, so die Schulleiterin.

von Arnd Hartmann

 
Die Absolventen
Maja Bäuerlein, Mareike Becker, Kristin Buelteman, Naomi Cloarec, Julia Eckel, Sarah Denise Hofmann, Claudia Hosang, Jannis Howind, Katrina Jacobson, Johanna Lüttecke, Christina Majewski, Melanie Ruhnke, Marco Ruprecht, Gregor Schäl, Niklas Spak, Jakob Thielmann, Tanja Wesendonk, Lena Wirth, Ina-Maria Zidek und Florian Zimmermann.
 
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