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Gewerkschaften rufen Montag zu Warnstreik auf

Öffentlicher Dienst Gewerkschaften rufen Montag zu Warnstreik auf

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes wollen am Montag Beschäftigte des Landes für die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld auf die Straße gehen.

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Die Landesbediensteten erhöhen Druck und wollen am Montag für 5,5 Prozent mehr Gehalt streiken.

Quelle: Kästle, dpa

Marburg. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben die 45 000 hessischen Landesbeschäftigten für Montag zum Warnstreik aufgerufen. Damit wollen sie im Vorfeld der Verhandlungen, die am Dienstag fortgesetzt werden, Druck ausüben.

Mitarbeiter der Uni und sämtlicher Landes-Behörden, von HessenMobil bis hin zur Justiz, sollen in den Streik treten. In Wiesbaden ist am Mittag eine zentrale Demonstration mit Kundgebung geplant. Von Marburg aus fahren mindestens zwei Verdi-Busse mit Demo-Teilnehmern los, erklärte Peter Wadakur von Verdi-Mittelhessen. Die IG Bau, die GEW und die Postgewerkschaft stellen ebenfalls in der Region Busse bereit.

Tarif soll auch für Beamte gelten

Die Gewerkschaften fordern unter anderem 5,5 Prozent mehr Lohn, die Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro, eine Übernahme von Auszubildenden und 30 Tage Urlaub. Das Tarifergebnis soll nach der Forderung von Verdi auf die 106 000 hessischen Beamten übertragen werden.

„Wir erwarten am Montag auch viele Beamte, die sich solidarisieren und nach dem Willen der Landesregierung mit einer Nullrunde gänzlich leer ausgehen sollen“, sagte Wadakur der OP.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte die Forderung der Gewerkschaften als stark überzogen bezeichnet. Proteste seien unnötig, da die Verhandlungen für die rund 45 000 Landesbeschäftigten bereits konstruktiv gestartet seien.

von Anna Ntemiris

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