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Getränkemarkt zieht ins Aldi-Gebäude

Wechsel in der Temmlerstraße Getränkemarkt zieht ins Aldi-Gebäude

Nachdem vor zwei Wochen die Aldi-Filiale in der Temmlerstraße ins neue Fachmarktzentrum nach Cappel gezogen ist, steht das Gebäude leer. Das wird vorerst auch so ­bleiben.

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Nachdem Aldi vor zwei Wochen aus der Temmlerstraße weggezogen ist, steht das Gebäude nun leer. Zum Jahreswechsel zieht dort der Getränkemarkt hin.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das neue Cappeler Einkaufszentrum zieht Publi­kum an: Tegut, Aldi und Lidl, aber auch die Drogeriekette dm sind nun nah beieinander. Dagegen sieht es in der Temmlerstraße derzeit leerer als bisher aus. Nachdem die Aldi-Filiale nach Cappel gezogen ist, steht das Gebäude leer. Der frühere Aldi-Parkplatz wird von Kunden genutzt, die die umliegenden Geschäfte besuchen.

Größter Markt in der Temmlerstraße ist nach wie vor die Filiale von „Herkules“, die zur Edeka-­Handelsgesellschaft Hessenring gehört. Hessenring-Geschäftsführer Hans-Richard Schneeweiß bestätigte Informationen der OP, wonach der „Herkules“-Getränkemarkt ins Aldi-Gebäude ziehen möchte. Der Umzug werde zum Jahreswechsel erfolgen.

Vorübergehend zieht Stadtbüro ins DFG-Gebäude

Damit rückt der Getränkemarkt näher an das Herkules-Hauptgebäude. Offen bleibt, was mit dem Technik-Markt geschieht. Ebenso offen ist, was am jetzigen Standort des Getränkemarkts geplant ist – gegenüber des jetzt leerstehenden Aldi-Gebäudes.

Auf Nachfrage der OP wollte die Geschäftsführung des Unternehmens ESBEE Schwarz & Büdenbender GmbH & Co. KG, das die Fläche vermietet, keine Angaben machen. Fest steht, dass die Fläche als Gewerbegebiet ausgewiesen ist und keine Wohnraumbebauung dort möglich ist. Großflächiger Einzel­handel könne sich dort auch nicht ansiedeln, das gebe der Bebauungsplan nicht her, erklärt der Marburger Bürgermeister und Baudezernent Dr. Franz Kahle (Grüne).

Für Lebensmittel-Ketten wie Kaufland, Lidl oder Aldi seien die Flächen mittlerweile nicht mehr groß genug, um moderne Filialen zu eröffnen, so Kahle. Die Stadt Marburg habe bisher kein Interesse an der Fläche, aber an dem früheren DFG-Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Dort könnte während der Sanierung des Stadtbüros in der Frauenbergstraße die Stadtverwaltung vorübergehend untergebracht werden, so Kahle. Grundsätzlich stehe aber noch nicht fest, was die Stadt mit dem DFG-Gebäude langfristig machen werde. „Wir wollen das ganze Gebiet näher beleuchten“, so Kahle.

von Anna Ntemiris

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