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Gerhard Bockhorn seit 40 Jahren im Traumberuf tätig

Sanitär- und Heizungsbaufirma Pfalz Gerhard Bockhorn seit 40 Jahren im Traumberuf tätig

Seit vier Jahrzehnten ist Monteur Gerhard Bockhorn in den Badezimmern von Marburg und Umgebung unterwegs, hat wohl in den meisten Gebäuden der Stadt bereits mit Hand angelegt.

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Monteur Gerhard Bockhorn (Mitte) erhielt die Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Chef Jürgen Pfalz (links) und Innungs-Obermeister Konrad Schweinsberger gratulierten.

Quelle: Ina Tannert

Cölbe. Der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik arbeitet seit 40 Jahren in seinem Beruf, ebenso lange ist er für die Sanitär- und Heizungsbaufirma Pfalz GmbH tätig. Zum Jubiläum erhielt Gerhard Bockhorn die Ehrenurkunde der Handwerkskammer Kassel.

Seit mehr als 70 Jahren ist das Familienunternehmen in Marburg ansässig. Neben Privatkunden war die Firma bereits für das Klinikum oder die Universität tätig, erzählt Geschäftsinhaber Jürgen Pfalz. Auch das Schloss oder die Elisabethkirche standen bereits auf der Kundenliste.

„Wir hatten schon in allen repräsentativen Gebäuden der Stadt die Hand mit drin“, sagt der Chef mit einem Augenzwinkern. Und das trifft auch auf ­einen seiner langjährigen Mitarbeiter zu: Gerhard Bockhorn, seit 40 Jahren im Beruf und ­Betrieb, war „quasi schon in ­
jedem Haus der Stadt, ich habe alle Viertel durch“, erzählt der Jubilar.

„Vertrauen ist wichtig in meinem Beruf“

Er kümmerte sich um alles, was es im Badezimmer zu erledigen gibt, vom tropfenden Wasserhahn bis zur Komplettsanierung. Schon seine Ausbildung zum Gas-Wasser-Installateur absolvierte er bei der Firma Pfalz. Während der Weihnachtsfeier des Betriebes wurde Bockhorn für seine langjährige Tätigkeit von der Handwerkskammer Kassel ausgezeichnet.

Dass ein Monteur sein 40-jähriges Dienstjubiläum in ein und derselben Firma feiern kann – „das gehört in der heutigen Zeit nicht eben zur Normalität“, lobte Konrad Schweinsberger, Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Marburg, der die Ehrenurkunde überreichte.

Seine Arbeit habe ihm dabei stets Freude gemacht, berichtete der Ehrengast und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen: Die gesamte Neugestaltung eines Bades zählt seit 25 Jahren als Kundendienstmonteur zu seinen Schwerpunkten. In seiner 40-Jährigen Tätigkeit kamen so einige kuriose Geschichten zusammen. Regelmäßig werkelt er in fremden Badezimmern, gehört für viele­ Auftraggeber schon zum „Inventar“.

So könne es durchaus auch mal vorkommen, dass der ein oder andere Kunde nackt durch sein Bad läuft oder dem Ruf der Natur folgt, während der Monteur noch schraubend unter dem Waschbecken liegt, erzählt Bockhorn mit einem Schmunzeln. Getratscht werde darüber jedoch nicht, „Vertrauen ist wichtig in meinem Beruf“, betont der 56-Jährige. Seine Arbeit halte immer noch Überraschungen für ihn bereit. „Vom ersten bis zum heutigen Tag ist das mein Beruf. Ich freue mich immer aufs Neue wenn ein ­Kunde zufrieden ist, es ist mein Lebenswerk“.

von Ina Tannert

 
 
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