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Generationen tanzten in der „Grotte“

Jubiläum Generationen tanzten in der „Grotte“

Große Tanzpaläste kommen und gehen, doch die „Grotte“ bleibt: Seit 50 Jahren wird in der Disco am Niederaspher Dorfrand getanzt, gefeiert und gelacht. Inzwischen kommen die Enkel der ersten Gäste.

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Drachenbilder an den Wänden, Mauern wie in einer Höhle: Das Flair der „Grotte“ im Münchhausener Ortsteil Niederasphe ist einmalig. Sie wird heute von Heidi und Herbert Heiner geführt.

Quelle: Mark Adel

Niederasphe. Gemütliches Flair, familiäre Atmosphäre und Musik „querbeet“: Das macht für Heidi Heiner den Reiz der „Grotte“ aus. Gemeinsam mit Ehemann Herbert führt sie die Disco mit der besonderen Einrichtung, die an eine Höhle erinnert und der Disco den Namen gibt. Heidi Heiner hat schon in ihrer Jugend hinter der Theke gestanden und gearbeitet. Ihre Eltern Leni und Beppi Brettschneider haben 1959 das Tanzlokal eröffnet. „Wir gehen zum Beppi“ ist bis heute gleichbedeutend mit einem Besuch in der „Grotte“.

Vor 50 Jahren war von Discos in der Region allerdings noch keine Rede. „Tanzcafé zur Hainbuche“ hieß das Lokal, das schon damals Treffpunkt der Jugend war. Für Musik sorgten oft Livebands, die die Beat-Ära nach Niederasphe brachten. 1969 wurde daraus dann die „Grotte“: Die Fenster wurden von innen verkleidet, der gesamte Innenraum in eine „Höhle“ verwandelt. 1986 stieß Herbert Heiner zum Team, der in den 90-er-Jahren mit Ehefrau Heidi die „Grotte“ übernahm. Das Jubiläum feiern Heidi und Herbert Heiner an diesem Wochenende.

von Mark Adel

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