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Geld ermöglicht Kauf von Nachttischen

Sparda-Bank spendet an Elisabeth-Hospiz Geld ermöglicht Kauf von Nachttischen

Im Jahr 2011 zog das Hospiz des St. Elisabeth-Hospiz-Vereins vom Rotenberg in die Cappeler Straße um. Bereits damals unterstützte die Sparda-Bank Hessen den Ortswechsel mit einer Spende.

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Oscar Büttner (von links), Ulrike Oberüber und Eva Klein während der Spendenübergabe.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Fünf Jahre später griff die Bank dem Hospiz erneut unter die Arme: Mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro, die für Nachttische verwendet werden. „Wir sind auf private Spenden angewiesen. Nur so kommen wir für gewöhnlich am Ende des Jahres bei null heraus“, erklärte Thomas Meyer-Bairam, Kassenwart des Vereins.

Das stationäre Hospiz nimmt todkranke Menschen auf, um ihnen einen würdevollen Tod zu bereiten. Die Aufgaben der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter umfassen vor allem Schmerzlinderung und seelische Betreuung. „Wir fanden schon damals das Engagement großartig und waren gerne bereit, diesen Betrag zu spenden, als die Anfrage für die Nachttische kam“, sagte Ulrike Oberüber, Filialleiterin der Sparda-Bank Marburg.

Eva Kühn, die seit 17 Jahren hauptamtliche Mitarbeiterin ist, hat gemeinsam mit ihren Kollegen die Nachttische ausgewählt. „Sie sind handlich, leicht und beweglich. Außerdem können die Gäste sie meistens auch vom Bett aus bedienen. Auch wenn sie nur noch über wenig Kraft verfügen“, erklärt Kühn.

Im Hospiz spricht man von Gästen, nicht von Patienten. Zweitere gebe es nicht. „Die Menschen kommen her und verlassen dieses Gebäude im Regelfall nicht mehr“, sagt Meyer-Bairam. Im Durchschnitt sei jeder Gast drei Wochen im Hospiz.

von Benjamin Kaiser

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