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Ganz oben, aber nicht abgehoben

Ganz oben, aber nicht abgehoben

Björn Ochs wollte schon immer hoch hinaus. Bereits in der Grundschule stand sein Berufswunsch fest: Schornsteinfeger.

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Björn Ochs in seinem Element: Rußgeschwärzt neben einem Schornstein. Mit gerade einmal 21 Jahren ist der Langendorfer bereits Schornsteinfegermeister und zählt somit zu den jüngsten Schornsteinfegermeistern Deutschlands.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Mit 16 Jahren kletterte er den Leuten dann tatsächlich aufs Dach. Heute steht er auf der obersten Sprosse der Karriereleiter – zumindest in seinem Beruf. Er ist Schonsteinfegermeister – mit gerade einmal 21 Jahren.

Der Langendorfer ist beruflich ganz oben – in jeglicher Hinsicht. Abgehoben ist er aber trotzdem nicht. „Ich hatte einfach viel Glück“, sagt er. Dass seine Familie und sein Chef ihn bei seinem Vorhaben unterstützt haben, lässt sich noch einer glücklichen Fügung zuschreiben. Dass er aufgrund von herausragenden Leistungen während seiner Ausbildung die Gesellenprüfung vorziehen durfte, dürfte aber auf ein anderes Konto gehen: Fleiß und Ergeiz.

Nach seinen Lehrjahren und dem Büffeln für die Gesellenprüfung ließ Björn seinen Feuereifer jedoch nicht verglühen, sondern schürte noch mal ordentlich nach. „Direkt im Anschluss bin ich auf die Meisterschule gegangen. Ich war eben grad im Lernen drin“, sagt er. Und weil ihn das offensichtlich noch mehr anspornte, packte er den „Gebäudeenergieberater“ gleich noch mit drauf. „Meine Familie hat mich unterstützt, und mein Chef hat sich für diese Zeit eine Aushilfe für mich besorgt. So konnte ich mich ganz auf die Meisterschule konzentrieren, das war super“, sagt er.

von Tobias Hirsch

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