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Friseure werben nun mit Sternen

Innung zeichnet Mitgliedsbetriebe aus Friseure werben nun mit Sternen

Im Mittelpunkt der Herbstversammlung der Friseurinnung Marburg stand die Auszeichnung von 16 Mitgliedsbetrieben mit „Sterneboards“.

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Landrätin Kirsten Fründt (links) sowie Meinhard Moog, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (hinten, von links) sowie Obermeister Rolph Limbacher übergaben die Sterne an die Inhaberinnen oder Vertreterinnen der ausgezeichneten Salons.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Neben den Berichten des Obermeisters Rolph Limbacher, dem Bericht des Prüfungsausschusses durch Claudia Hönig-Pingel und aus der Berufsschule durch Roswitha Löchel referierte Joachim Deichmann über den Brandschutz im Friseursalon.

Dabei stellte er die Ausstattung und die Handhabung von Handfeuerlöschern in den Mittelpunkt. Friseursalons würden zu den meistgefährdeten Betrieben gehören, erklärte er und sensibilisierte damit die Innungsmitglieder für das Thema. Er ging aber auch auf die Fluchtwege und ihre Kennzeichnung ein und stellte die Wichtigkeit der dokumentierten Unterweisung des Personals in den Brandschutz heraus.

Innung vergibt Sterne 
an Mitgliedsbetriebe

„Es haben sich mehr Betriebe beteiligt, als wir angenommen haben“, freute sich Martina Klein vom Vorstand der Innung, die der Obermeister Rolph Limbacher als die „Sternebeauftragte“ bezeichnete. Bis zu fünf Sterne werden von der Innung unter bestimmten Auflagen jeweils für ein Jahr an Betriebe vergeben.

Die Sterne-boards können in den Salons ausgehängt werden. Die Sterne sollen nicht unerreichbar sein und sollten keine Konkurrenz untereinander darstellen, betonte Klein. „Wir wollen uns durch die Sterneboards nach außen darstellen“, sagte sie.

Eine Voraussetzung für den Erhalt des Boards ist die Mitgliedschaft in der Innung. Die Sterne gibt es für den Handwerksmeister und für das beschäftigte Fachpersonal, von denen mindesten 80 Prozent die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer abgelegt haben müssen.

Für den dritten Stern müssen pro Jahr mindestens zwei Seminare zur fachlichen Fortbildung besucht werden. Den vierten Stern gibt es entweder für die Sicherung der Fachkräfte mit mindestens einem Auszubildenden oder dem Engagement in einem der Organe der Innung.

Für den fünften Stern muss im Jahr die Jahreshauptversammlung oder eine Fachmesse besucht werden. Überreicht wurden die Sterneboards durch Landrätin Kirsten Fründt.

von Klaus Böttcher

Diese Salons erhielten das „Sterneboard“
Jutta Becker (Marburg), Anita Cegledi (Marburg), die Dominosalons Rolph Limbacher in Wehrda, Kirchhain und Marburg, Birgit Gehrmann (Marburg), Roswitha Görge-Dörr (Stadtallendorf), Annegret Göttig (Stadtallendorf), Karin Hoffmann (Cölbe), Elke Hofmann (Amöneburg), Claudia Hönig-Pingel (Kirchhain), Martina Klein (Weimar), Gabriele Müller (Rauschenberg), Melanie Scheithauer (Neustadt), Elke Schug (Kirchhain) und Anja Motoso (Marburg).
 
 
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