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Friseure stylen sich in die Herzen der Frauen

Handwerk Friseure stylen sich in die Herzen der Frauen

Die Hair4Night im Seepark Niederweimar lockte vor allem Frauen an: Die neuesten Stylingtrends bei Frisuren und Mode wurden während der Show von Fachleuten des Handwerks präsentiert.

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Ein Starfriseur zeigte in Niederweimar, was ein Top-Profi so alles kann: Giuseppe Petrelli schnitt, kämmte und stylte trotz des starken Windes in einem Blitztempo.

Quelle: Heiko Krause

Niederweimar. Dass nicht nur Schnitt und Farbe, sondern auch das richtige Styling bei einer Frisur viel ausmachen, davon konnten sich knapp 200 Besucher bei der zweiten „Hair4Night“ im Seepark Niederweimar überzeugen, zu der das heimische Friseurhandwerk und der Landkreis Marburg-Biedenkopf eingeladen hatten.

Erstmals beteiligte sich neben der Friseur-Innung Marburg auch die Innung Biedenkopf. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Robert Fischbach, lobte das besondere Ambiente, und dass die Schau neben der Leistungsstärke des Friseurhandwerks zeige, dass die Innungen im Landkreis gut zusammenarbeiteten. Das veranlasse ihn zu der Hoffnung, dass es doch einmal zu einer Fusion komme, auch wenn er dem Handwerk natürlich nichts vorschreibe.

"Schönster Beruf der Welt"

„Das Handwerk im Landkreis ist jedenfalls fest in der Hand der Friseure“, sagte Fischbach im Hinblick darauf, dass der Marburger Obermeister Rolph Limbacher ebenso wie sein Biedenkopfer Kollege Karlheinz Koch zugleich Kreishandwerksmeister sind. Bereits vor dem offiziellen Teil präsentierte sich das Handwerk interessierten Jugendlichen. Im Eingangsbereich machten die Adolf-Reichwein-Schule und das ­Berufsbildungszentrum Werbung für eine Ausbildung „im schönsten Beruf der Welt“, wie Limbacher es ausdrückte. Modelle aus der aktuellen Gesellenprüfung wurden mit Erläuterungen zu Prüfungsvoraussetzungen vorgestellt.

Auf der schwimmenden Bühne präsentierten die Friseure zunächst eine Vorher-Nachher-Show. Hier erhielten die Besucher Tipps, wie neben dem Schnitt Farbe, Make-Up und Styling mit gar nicht so großem Aufwand zu einem völlig neuem Look führen können. Selbst „Problemfälle“, wie feines Haar oder sogar kreisrunder Haarausfall sind für die Profis kein Problem. Auch bei der anschließenden Präsentation der neuesten Trends wiesen die Friseure darauf hin, dass es immer dazugehöre, die Kundinnen und Kunden zu beraten, wie sie ihr Haar zu Hause aufpeppen können. Und das sei gar nicht so schwer.

Marco Reus setzt Trend

Modern sind bei den Damen Kurzhaarfrisuren, ebenso wie unterschiedliche Längen, bei den Männern können auch Sportler zu Trendsettern werden. Das zeige das Beispiel des Fußballers Marco Reus, so Obermeister Koch, denn der habe tatsächlich mit seiner Kurzhaarfrisur einen Trend gesetzt. Und auch hier reiche der Schnitt nicht aus, das richtige Styling sei wichtig. Möglich seien bei den Herren aber auch „lange“ Haare, die bis über die Ohren gingen. „Wir können Menschen enttäuschen, aber wir können vor allem begeistern und glücklich machen, wenn wir gute Arbeit leisten, denn der heutige Mensch ist sehr bedacht auf sein Aussehen“, hob Koch hervor. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Wella-Stylist Giuseppe Petrelli. Zusammen mit Kollege Damian Tworuschka zeigte er, was ein Starfriseur kann. Blitzschnell wurde trotz Windes geschnitten, gekämmt und gestylt.

Außerdem präsentierten nach den „Amateuren“ noch professionelle Models die neuesten Trends.Nach der Veranstaltung gab es für die Gäste dann noch eine Beach-Party. Die Temperaturen waren zwar kühl, aber die Besucher hatten Glück - es blieb trocken.

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