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Fremdfirma pflegt Wohnungen

Genossenschaft zieht Notbremse Fremdfirma pflegt Wohnungen

Auf der Mitgliederversammlung informierte die Wohnungs- und Siedlungsbau-Genossenschaft über vergangene und geplante Aktivitäten.

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Arbeiten in „den Berufen der Zukunft“

Die anwesenden Mitglieder der gwsbg vergaben einen Pfle geauftag für genossenschaftliche Wihnungen.Foto: Ina Tannert

Marburg. Die Zahlungsfähigkeit ist gesichert, stellte die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsbau-Genossenschaft eG (gwsbg) zufrieden fest.

Die Ertragslage entwickelt sich gut, das Geschäftsjahr 2012 konnte mit einem Überschuss von rund 200000 Euro abgeschlossen werden, deutlich mehr als im Vorjahr, informierte der Vorstand auf der ordentlichen Mitgliederversammlung.

Der Genossenschaft gehören derzeit 485 Mitglieder an. Sie verwaltet etwa 440 Wohnungen, davon knapp 200 öffentlich gefördert, in 75 Häusern sowie 77 Garagen. Die Nachfrage ist unverändert hoch, freute sich der Vorstand.

Altersbedingte Bestandssanierungen und Umgestaltung des Wohnumfeldes stehen, neben üblichen Instandhaltungsarbeiten, nach wie vor besonders im Mittelpunkt. Modernisierung und Anpassung an den heute üblichen Wohnungsstandard stehen ganz oben auf dem Programm und werden nach und nach an allen vorhandenen Liegenschaften durchgeführt, berichtete Stefan Funk, hauptamtlicher Vorstand.

Vor Kurzem ist die gwsbg der Energiegenossenschaft Marburg-Biedenkopf beigetreten. Moderne, energiesparende und umweltschonende Sanierungen werden weiter voran getrieben und durchgeführt. Eines der Gebäude in Kirchhain konnte vergangenes Jahr komplett generalüberholt werden, in Cappel dauern die Arbeiten noch an. .

Nach wiederholten Verstößen gegen die Hausordnung in mehreren Liegenschaften und Nichteinhaltung der Säuberungs- und Pflegeaufgaben der Mieter, sieht sich die Genossenschaft gezwungen, den Pflegeauftrag an eine externe Firma abzugeben, wodurch weitere Kosten entstehen, erklärte der Vorstand. Durch mangelhaftes Verhalten einzelner Mieter entstanden bereits Probleme und Streitigkeiten innerhalb der Wohngesellschaften.

Zu diesem Thema entspann sich eine kurze heftige Debatte über mögliche schärfere Kontrollen neuer Mieter, um immer wieder vereinzelt auftauchende Probleme mit Mietnomaden bzw. „Messi-Mietern“ entgegen zu wirken. „Wir können Harmonie nicht erzwingen und auch niemandem in den Kopf schauen“, betonte der Vorstand.

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