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Fleischer merken nichts von Wirtschaftskrise

Fleischer-Innung Marburg Fleischer merken nichts von Wirtschaftskrise

Nicht die Wirtschaftskrise sondern vielmehr der akute Fachkräftemangel machen den 39 Mitgliedsbetrieben der Fleischer-Innung Marburg zu schaffen.

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Regelmäßige Fortbildungen sind Bestandteil des Jahresplanes der Fleischer-Innung Marburg. Archivfoto

Marburg. „Der akute Fachkräftemangel wird uns vor allem in den nächsten Jahren zu schaffen machen“, sagt Innungs-Obermeister Hermann Rhiel. Verkaufspersonal gebe es zwar eigentlich genug, „aber viele erfüllen nicht die Voraussetzungen, die wir brauchen“, so Rhiel weiter.

Erschreckend sei auch, dass die Zahl der Auszubildenden immer weiter zurückgehe. „Und das wird in den nächsten Jahren Auswirkungen haben, wenn wir gut ausgebildetes Fachpersonal brauchen“, erklärt der Innungsobermeister. Deshalb setzt sich die Fleischer-Innung sehr in der Nachwuchswerbung ein: Jedes Jahr beteiligt sich die Innung an der Aktionswochen Handwerk und bringt dabei Schülern die Arbeit von Metzgern näher. „Wir geben dabei unter anderem kurze Anleitungen zu den in den Betrieben üblicherweise genutzten Maschinen, und die Verkaufslehrlinge zeigen, wie man Kanapés herstellt“, berichtet Rhiel im Gespräch mit der OP.

Des Weiteren organisiert die Innung jedes Jahr im November eine freiwillige Selbstkontrolle. Dabei werden, so erläutert der Obermeister, die Produkte der teilnehmenden Innungsbetriebe von einer unabhängigen Kommission auf Geschmack, Aussehen und Konsistenz untersucht. „Anschließend werden die Fleisch- und Wurstwaren noch in einem Labor auf ihre Inhaltsstoffe untersucht“, fügt Rhiel hinzu. So bekämen die Betriebe eine Rückmeldung, ob ihre Waren geschmacklich und inhaltlich ankommen.

von Katharina Kaufmann

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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