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Guter Fleischer hat Tierwohl stets im Blick

Dienstjubiläum Guter Fleischer hat Tierwohl stets im Blick

„Markus Dehnert ist neben meiner Frau der langjährigste Mitarbeiter“, so Erich Hoffmann, Inhaber der Fleischerei Hoffmann in Wehrda.

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Martin Meier, Obermeister der Fleischer-Innung (von links), überreichte an Markus Dehnert eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitarbeit in der Fleischerei von Erich Hoffmann.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. 25 Jahre ist Dehnert schon dabei, jetzt überreichte ihm Martin Meier, Obermeister der Marburger Fleischer-Innung, zum Jubiläum eine Ehrenurkunde. „Unser Berufsstand braucht langjährige Mitarbeiter“, so der Obermeister. Hoffmann erklärte, Dehnert sei gewissenhaft und verantwortungsbewusst, führe viele Aufgaben selbstständig aus.

„Er hat Freude an den Dingen, die er herstellt“, stellte der Chef fest. Der Produktionsmitarbeiter fahre teilweise auch mit zu Wochenmärkten in Gießen und Bad Homburg, wo er im Verkauf helfe. 1992 begann Markus Dehnert seine Ausbildung zum Fleischer. Damals war noch Erich Hoffmanns Vater Adolf der Inhaber der Metzgerei. Der Sohn hingegen war der Ausbilder in dem 1961 gegründeten Familienunternehmen. Heute gebe es zu wenig junge Leute, die sich für den Beruf interessierten, so Hoffmann.

Obermeister Meier erklärt: „Das liegt an dem sehr alten Berufsbild, das nicht mehr der Realität entspricht.“ Ein guter Fleischer habe stets das Tierwohl im Blick. Wichtig seien in dem Beruf auch Zuverlässigkeit und Genauigkeit, schließlich trage man eine große Verantwortung, weil es um Lebensmittel gehe. „Der Beruf lässt sehr viel Raum für Kreativität.“ Außerdem sehe man jeden Tag, was man erreicht habe.

von Freya Altmüller

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