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Firma Winter übergibt Roboter an Schüler

Georg-Büchner-Schule Firma Winter übergibt Roboter an Schüler

Die Eisengießerei Fritz Winter spendete der Stadtallendorfer Georg-Büchner-Schule fünf Bausätze im Gesamtwert von 2500 Euro für die Roboter-Arbeitsgruppe.

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Vertreter der Firma Winter und der Stadt Stadtallendorf übergaben die fünf Bausätze an Schüler der Arbeitsgruppe Roboter.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. „Wir können jetzt den Personenkreis in den AGs vergrößern“, freute sich der Leiter der Georg-Büchner-Schule (GBS), Urban Sersch.

Die Firma Winter habe die Schule auch schon in der Vergangenheit unterstützt – das möchte man gerne intensivieren. „Wir wollen den Schülern die Kompetenz vermitteln und dabei die Nähe zur Industrie nutzen.“ Man müsse mit der modernen Technik gehen, damit die Maschinen von alleine arbeiteten.

Dem stimmte der Personalleiter der Eisengießerei Winter, Andreas Fiedler, zu. Außer der Technik seien heute aber auch Sprachen sehr wichtig: „Ohne Englischkenntnisse geht nichts mehr.“ Er lobte die Kooperation mit der Schule und stellte demnächst eine Besichtigung der Roboter im Werk der Firma in Aussicht.

Die Bedeutung der Industrie für Stadtallendorf unterstrich Bürgermeister Christian Somogyi. Die Stadt sei ein Industriestandort mit 13.000 Arbeitsplätzen und er freue sich, dass die Firma Winter 38 Millionen Euro in eine neue Gießerei investiert habe.

Roboter startet Rakete

Die Schüler der Arbeitsgruppe „Robotic“ demonstrierten, was sie mit den vorhandenen Baukästen schon geschafft haben. Nach dem elektronischen Start fuhr ein Roboter zielgenau zu einer Raketenabschussrampe, betätigte mit einem Arm den Auslöser – die Rakete flog los, aber leider nicht so weit, um einen technischen Aha-Effekt auszulösen. Das sei eben live, erklärte der pädagogische Leiter der Schule, Björn Wagner. Daraus würden die Schüler lernen.

Wagner hat zusammen mit Georg Simet vor einem Jahr mit dem Kurs begonnen, der mittlerweile als Wahlpflichtunterricht angeboten wird. „Allerdings muss ich jetzt mehr Schüler reinlassen“, erklärte Wagner und freute sich über die fünf neuen Bausätze – mit einem Kasten kann jeweils ein Standardroboter mit zwei Armen gebaut werden.

Die Schüler können dem Roboter Aufgaben stellen, die sie auf mathematischer und technischer Ebene vorbereiten, dann bauen und programmieren müssen. „Die Roboter können auch fachübergreifend eingesetzt werden, zum Beispiel im Physikunterricht“, erklärt Wagner. An den Robotern seien Ultraschall- und Farbsensoren, die in das Thema Licht und Sensorik in den Physikunterricht passen würden.

von Klaus Böttcher

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