Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Hilfe für Familie des kranken Joshua

Firma Krämer und Grebe Hilfe für Familie des kranken Joshua

Die Belegschaft der Firma Krämer und Grebe unterstützt eine junge Familie mit 800 Euro. Die Geschäftsführung schloss sich der Aktion ihrer Mitarbeiter an und legte 1200 Euro für eine Elterninitiative oben drauf.

Voriger Artikel
Zwei Schüler erreichen „Traumnote“
Nächster Artikel
„Schwer nachzuvollziehen, was da läuft“

Spendenübergabe bei der Wallauer Firma Krämer und Grebe mit der Geschäftsführerin Katrin Grebe (Mitte, zwischen den beiden Schecks) an Karl Kreh von der Elterninitiative (linker Scheck) und Sven Formhals (rechter Scheck).

Quelle: Erich Frankenberg

Mornshausen/D.. Die Familie Formhals/Liebscher aus Dautphetal-Mornshausen hat es schwer getroffen: Bei dem vierjährigen Joshua wurde nach einer Odyssee durch viele Arztpraxen im Oktober 2016 ein Neuroblastom festgestellt. Nur vier Wochen später bekam die Mutter Nachricht über ihre schwerwiegende Krankheit.

Für den kleinen Jungen folgten Wochen und Tage mit vielen Krankenhausaufenthalten, zahlreichen Chemotherapien und Behandlungen. Neben der seelischen Belastung kamen für die Familie auch finanzielle Folgen dazu. Fahrt- und Betreuungskosten sprengten das Budget der Familienkasse. Der Schicksalsschlag der Familie erreichte über eine Mitarbeiterin des Wallauer Unternehmens die Belegschaft und sofort reifte dort der Entschluss zu helfen.

Ein Rahmen für die Hilfsaktion war schnell gefunden: Bei einer firmeninternen Weihnachtsfeier, bei der Mitarbeiter selbst hergestellte Dekorationsartikel, selbst gestrickte Socken und Mützen und Ähnliches bei einem kleinen Basar anboten, entschied man sich spontan, den Erlös der betroffenen Familie zu spenden.

Myriam Soualmi, Assistentin der Geschäftsführung, organisierte und begleitete die gesamte Hilfsaktion. Auch die Geschäftsführerin Katrin Grebe zeigte sich sehr angetan von dem Hilfswillen ihrer Mitarbeiter und schloss sich der Spendenaktion mit 1200 Euro für die Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg an.

Ärzte „sehr zufrieden“

Wie der Vater des kleinen Joshua, Sven Formhals, bei der Spendenübergabe betonte, waren es Mitarbeiter der Initiative, die „sehr schnell“ Unterstützung und praktische Hilfe leisteten. So gehörten regelmäßige Besuche im Krankenhaus, aber auch zu Hause, Geschwisterbetreuung – Joshua hat eine acht Monate alte Schwester – zum Hilfsprogramm. Die Kooperation mit den behandelten Ärzten und Pflegekräften und die finanzielle Entlastung gehörten zu der praktischen Hilfe vor Ort.

Bei der Spendenübergabe an den Vater und Karl Kreh von der Elterninitiative war auch der kleine Joshua dabei. Erstaunlich aufgeweckt und liebreizend zog er die Anwesenden in seinen Bann, wurde schnell zum Mittelpunkt der Gespräche und der Aufmerksamkeit und zeigte sich als ein aufgeweckter und interessierter Junge.

Glücklich erzählte sein Vater, dass die bisherigen Behandlungen bei Joshua angeschlagen hätten und die Ärzte „sehr zufrieden“ mit den bisher erzielten Erfolgen seien. Weitere Krankenhausaufenthalte mit weiteren Therapien  würden aber noch folgen, so der Vater.

von Christian Röder

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr