Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Firma Brass baut Audi-Haus in Marburg

Spatenstich am Messeplatz am Afföller Firma Brass baut Audi-Haus in Marburg

Ende des Jahres soll es 
in Marburg wieder ein Audi-Zentrum geben: 
Die Brass-Gruppe aus Aschaffenburg hat sich 
für einen Standort in 
Marburg entschieden.

Voriger Artikel
„Notruf 113“ kritisiert Zentrumspläne
Nächster Artikel
Traditions-Möbelhaus Hinkel schließt

Spatenstich für den Bau eines Audi-Zentrums: Wolfgang Liprecht von der Wirtschaftsförderung (von links), Firmenchef Ulrich Brass, OB Thomas Spies, Architektin Corinna Bauer, Geschäftsführer Artan Statovci und Audi-Vertriebsleiter Stefan Hauck.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Kein Projekt habe ihn in den vergangenen Jahren so sehr beschäftigt wie das Marburger, sagte Stefan Hauck, Audi-Vertriebsleiter für die Region Mitte. Es habe lange gedauert, bis in Marburg ein geeigneter Standort für den Bau ­eines neuen Audi-Zentrums gefunden wurde.

Nachdem 2008 die Firma Hermann das Autohaus schloss, habe es in Marburg keinen Audi-Partner mehr gegeben. „Wir haben mehrere Tage in Marburg verbracht, um uns immer wieder Grundstücke anzuschauen“, berichtete Hauck.

So suchte der Audi-Vertriebsleiter zum Beispiel zunächst in Gisselberg nach einem Grundstück und stand in engem Kontakt mit dem Grünflächenamt und der Wirtschaftsförderung der Stadt Marburg. Es sei höchste Zeit, dass wieder ein Audi-Händler nach Marburg komme, so OB Dr. Thomas Spies (SPD).

„Am Ende müssen alle Dinge stimmen: Die Lage des Grundstücks, der Markt und der Investor“, sagte Hauck. Mit dem Resultat sei er nun sehr zufrieden: In der Afföllerstraße, zwischen Messeplatz und Kaufpark Wehrda, hat die Brass-Gruppe eine Baufläche von 15.500 Quadratmetern gekauft, um dort ein ­Autohaus in der Terminal-­Architektur zu bauen.

Eröffnung Ende für des Jahres geplant

Der Standort sei von der Verkehrsanbindung ideal und die Zusammenarbeit mit der Stadt laufe bestens, so der Tenor des Investors. Architektin Corinna Bauer erklärte im OP-Gespräch, dass Messe-Besucher ab jetzt das Grundstück nicht mehr als erweiterten Parkplatz nutzen können.

Denn am Donnerstag hat mit dem Spatenstich der Bau begonnen, das Gebäude soll ­Ende des Jahres eröffnet werden. Das Gebäude werde nach der Fertigstellung zu den modernsten Handelsbetrieben Deutschlands gehören.

Digitale Präsentationstechnologie stehe für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. „Der Kunde kann im Terminal eine virtuelle Probefahrt machen“, so Hauck. Rund sechs Millionen Euro kostet der Neubau samt Grundstückskauf, erklärte Firmenchef Ulrich Brass. Rund 20 Arbeitsplätze entstehen mit dem Audi-Zentrum neu am Standort Marburg.

Brass betonte auch die energietechnischen Besonderheiten des Gebäudes: So sind eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaik-Anlage zentrale Bestandteile des Baukonzepts. Auf einer Netto-Ausstellungsfläche von insgesamt 500 Quadratmetern werden künftig bis zu 17 Neuwagen präsentiert.

Das Außengelände biete Platz für 100 Gebrauchtwagen. Die Brass-Gruppe ist seit 80 Jahren ein inhabergeführtes Familienunternehmen und beschäftigt fast tausend Mitarbeiter. Das Unternehmen betreibt im Rhein-Main-Gebiet rund 30 Autohäuser mit mehreren Marken.

von Anna Ntemiris

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr