Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Ferrero klagt gegen Bordell-Besitzer

Süße Verführung Ferrero klagt gegen Bordell-Besitzer

Der Süßwarenhersteller Ferrero, der in Stadtallendorf Schokolade produziert, klagte erfolgreich gegen einen Bordellbetreiber aus Süddeutschland.

Stadtallendorf. Dieser hatte den Namen der Praline Mon Chéri in abgewandelter Schreibweise (Mon Cherié) für sein Bordell in München verwendet.

Das warb in ähnlicher Aufmachung wie die alkoholhaltige Praline mit der Kirsche für die Dienste der Prostituierten - zum Ärger von Ferrero. Die Plakate des Bordells mit den heißen „Früchtchen“ waren unter anderem auch in U-Bahnstationen in München zu sehen.

Das italienische Familienunternehmen wollte nicht in die Nähe des Rotlichtmilieus gerückt werden und klagte unter anderem wegen Rufschädigung vor dem Landgericht München.

Gegen eine im Februar untersagte Werbung hatte der Puffbesitzer Widerspruch eingereicht.

Einigung: Besitzer verzichtet auf Werbung

Nachdem die Zivilkammer des Landgerichts München laut Medienberichten deutlich gemacht hatte, dass es den Streit nicht anders als bisher bewertete, kam es zu einer Einigung. Der Bordellbetreiber erklärte sich bereit, den Namen nicht mehr in seiner Werbung zu verwenden.

Auf den Namen „Mon Cherie“ wollte der Bordellbetreiber aber nicht grundsätzlich verzichten, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft