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Ferrero feuert Subunternehmer

Überraschungseier Ferrero feuert Subunternehmer

Die Untersuchungen des Süßwarenherstellers Ferrero laufen weiter auf Hochtouren, nachdem die britische Zeitung "The Sun" vorgeworfen hatte, dass Kinder die Spielzeugteile in Überraschungseiern einsetzen.

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Quelle: Ferrero

Stadtallendorf. Ferrero hat nach eigenen Angaben keine Hinweise auf Kinderarbeit gefunden, erklärte das Unternehmen am Freitag. Aber: Es „traten Abweichungen von Ferrero-Richtlinien und -Verträgen zutage“, heißt es in einer Pressemitteilung. Ferrero teile daher mit, dass es den „sofortigen Abbruch aller Beziehungen zum Sublieferanten Prolegis in Rumänien angeordnet hat“.

„Um die rechtmäßigen Arbeiter, die mit dieser Angelegenheit nichts zu tun haben, nicht zu bestrafen, gewährleistet Ferrero außerdem, dass diese nicht unfair behandelt werden.“ Die von „The Sun“ erhobenen Vorwürfe widersprechen den strengen Qualitäts-, sozialen und ethischen Vorschriften der Ferrero-Gruppe, denen sich alle Vertragspartner zu unterziehen haben.

„Der Einsatz von Kindern, egal ob direkt oder indirekt, ist allen Lieferanten strikt untersagt, und zwar in jedem Teil des Produktionsprozesses. Jeder Lieferant muss Prozesse implementieren, um das Alter seiner Mitarbeiter zu überprüfen und muss dies in seinen Unterlagen dokumentieren.“

"Hygienisch einwandfreie Bedingungen"

Dies werde durch SGS überprüft, der weltweit führenden Gesellschaft für Inspektionen, Überprüfungen, Tests und Zertifizierungen. Bei der jüngsten Überprüfung im Mai 2016 wurde festgestellt, dass der Ferrero-Kodex genauestens eingehalten werde. Die Befüllung der „Kinder“-Überraschungseier finde unter hygienisch einwandfreien Bedingungen in Fabriken von deren Mitarbeitern statt. „Alle unsere Eier und Spielzeuge sind auch unter hygienischen Aspekten sicher.“

Die in dem Artikel von The Sun geschilderten Hygienebedingungen entsprächen nicht den strengen Qualitätsvorgaben und -ansprüchen von Ferrero. Denn all unsere Produkte werden strengsten Sicherheits- und Qualitätsprüfungen unterzogen, bevor sie in den Markt gelangen. Dazu gehören regelmäßige in- und externe Kontrollen der Hygienestandards. „Die Produktion aller Überraschungseier, die Schokolade wie auch die befüllte gelbe Kapsel, wird alle zwei Stunden insbesondere hinsichtlich möglicher Keimbelastungen überprüft. Unsere eigenen Labore führen diese Überprüfungen durch.“

Die Schokolade für die Ü-Eier wird in der Süßwarenfabrik in Stadtallendorf hergestellt.

von Anna Ntemiris

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