Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
„Es geht uns immer um den Menschen“

VR Bank HessenLand eG „Es geht uns immer um den Menschen“

Ein Minus in der Bilanzsumme, aber ein deut­liches Plus im Jahresüberschuss, aus dem eine Dividende von sieben Prozent an die Mitglieder gezahlt wird, so sieht die Bilanz des Jahres 2010 der VR Bank HessenLand eG aus.

Voriger Artikel
Mit neuer Broschüre zu neuem Image
Nächster Artikel
„Monopolisierung“ oder „Kooperation“

Der Vorstand der VR Bank HessenLand mit Vorstandsvorsitzendem Helmut Euler (von links), Prokurist Richard Wagner, Werner Braun und Ralph Kehl stellte die Bilanz vor.

Quelle: Katharina Kaufmann

Kirchhain. Drei Ziele, zu der eine klare Strategie führen kann, hat sich die VR Bank HessenLand auf ihre Fahnen geschrieben: „Wir wollen die Nummer 1 in der Mitglieder- und Kundenzufriedenheit sein, wir wollen eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit sicherstellen und wir wollen die Nummer 1 in der Mitarbeiteridentifikation und -qualität sein“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Helmut Euler am Donnerstagnachmittag die Philosophie und Strategie der Genossenschaftsbank. Getreu dem Motto von Ex-Fußballtrainer Dettmar Cramer sei gut nicht gut genug. „Es geht uns immer um den Menschen. Wir wollen einen dienenden Charakter zeigen, keinen verdienenden“, betonte Euler. Die Wirtschaftlichkeit sei eine automatische Folge davon.

„Was uns antreibt, mündet dann letztlich in die guten Geschäftszahlen, die wir auch in diesem Jahr wieder präsentieren können“, ergänzte Vorstandsmitglied Ralph Kehl. Das Jahr 2010 sei überaus gut und erfolgreich für die VR Bank HessenLand verlaufen. „Wir planen jeweils im Herbst für das Folgejahr. Und im Herbst 2009 sind wir für 2010 von einem optimistischen Wachstum von zwei Prozent ausgegangen. Das haben wir mit 3,8 Prozent weit übertroffen“, berichtete er. Die Prognose für 2011 falle dementsprechend mit einem geplanten Wachstum von rund fünf Prozent noch zuversichtlicher aus. „Das ist ein anspruchsvolles Ziel, aber wir denken, dass wir das erreichen können“, so Kehl.

Die Einlagen stiegen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2009 um rund drei Prozent, das Kreditvolumen um etwa fünf Prozent. „Das Neukreditgeschäft stieg im Jahr 2010 auf ein Rekordniveau an. Insgesamt haben wir 1 790 neue Kredite vergeben mit einer Gesamtsumme von mehr als 109 Millionen Euro. Das ist doppelt so viel wie noch im Jahr 2008“, sagte Kehl nicht ohne Stolz. Von einer Kreditklemme könne keine Rede sein. Das betreute Kundenvolumen sei um 79 Millionen Euro gewachsen, für 2011 werde dort sogar ein Zuwachs von 100 Millionen Euro angestrebt.

von Katharina Kaufmann

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP und bereits am Donnerstabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr