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Erfahrungen tauschen - Neues erleben

Symposium bei Krämer + Grebe Erfahrungen tauschen - Neues erleben

„90 Jahre Erfahrung. 70 Jahre Spitzenleistung“ - unter diesem Motto organisierte Krämer + Grebe ein Symposium zum Thema Werkzeugbau und Gießtechnik.

Wallau. Das Wallauer Unternehmen Krämer + Grebe zählt heute nach eigenen Angaben zu den größten Betrieben der Modell- und Werkzeugbranche. Hergestellt werden - teilweise überdimensionale - Werkzeuge für High-Tech-Gußteile überwiegend für die Motorenproduktion. Die Werkzeuge gehen vom Biedenkopfer Stadtteil Wallau aus an Kunden in Deutschland und der ganzen Welt. Und die waren zu dem Jubiläumssymposium in das Hinterland eingeladen - mehr als 60 von ihnen konnte Firmenchefin Katrin Grebe vor Ort begrüßen.

Dort veranstalte das Unternehmen ein Symposium zum Thema Werkzeugbau und Gießtechnik mit hochkarätigen Referenten: Thomas Achenbach (Krämer + Grebe), Dr. Andreas Fent (BMW), Eric Fritsche (Eisenwerk Brühl), Dr. Jens Hilbig (Volkswagen) und Dr. Wolfgang Lenz (Neue Halberg Guss GmbH) sprachen unter anderem über Simulationen, Hochleistungsmotoren, die Entwicklung des Dieselmotors und das Aufeinandertreffen von Modellbau und Gießerei.

Grundidee hinter dem Symposium war der Gedankenaustausch untereinander. Grebe betonte, dass wer allein arbeite, addiere. Wer aber zusammenarbeite, der multipliziere. Diese Philosophie wird im Unternehmen ebenfalls gelebt. „Die Teamarbeit auf allen Ebenen hält uns beweglich und äußerst lebendig“, sagte sie. Das motiviere auch dazu, in der Branche immer wieder neue Standards zu setzen. Durch dauerhafte Investitionen sind Maschinen und Geräte bei „Krämer + Grebe“ stets auf dem höchsten technologischen Stand, wovon sich die Gäste bei Führungen durch den Betrieb mit eigenen Augen überzeugten. Zur Abwechslung zwischen den Vorträgen wartete auf die Motor-affinen Besucher zudem ein Formel-1-Simulator, der zu schnellen Runden über den Hockenheimring einlud.

Kontakte pflegt das Unternehmen auch heute noch zu Kunden, zu denen bereits die Gründer Beziehungen aufgebaut hatten. So etwa zu Daimler Benz, den Eisenwerken Brühl oder Honsel. Nach dem Weltkrieg erweiterten Ford und Opel den Kundenstamm. In den 1950er Jahren folgten die Halbergerhütte, BMW und Audi. Besonders für viel konstruktive Kritik lobte Grebe die Kundschaft: „Sie hat uns angespornt noch besser zu werden“, erklärte die Geschäftsführerin während des Symposiums. Und die Entwicklung sei nicht abgeschlossen: So plant Krämer + Grebe bis 2013 den Umbau einer neuen Fabrikhalle um dem wachsenden Druckguss-Markt mehr Platz zu bieten. Die Geschäftsführerin wagte einen optimistischen Blick in die Zukunft mit dynamischen Kunden und spannenden Projekten. Sie versprach: „Unser Team wird auch in Zukunft Ihre Aufgaben leidenschaftlich gern lösen, weil wir Modell- und Werkzeugbauer mit ganzem Herzen sind!“

von Benedikt Bernshausen

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