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Einkauf führt zu „Jackpot“

Aktion „Ich kauf gern vor Ort“ Einkauf führt zu „Jackpot“

Der Einkauf im lokalen Handel zahlt sich aus: 
Dr. Karin Uphoff gewann bei einem bundesweiten Gewinnspiel von „Markt intern“ den Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro.

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Ernst Eckhard Scharf (von links), Marko Schucht, Dr. Karin Uphoff und Christoph Diel bei der 
Gewinnübergabe.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Im vergangenen Herbst hatte der Brancheninformationsdienst „Markt intern“ bundesweit das Gewinnspiel „Ich kauf gern vor Ort“ initiiert.

Und die Marburgerin, die schon lange Zeit Kundin bei Scharf Optik in der Gutenbergstraße ist, nahm an dem Gewinnspiel teil. Somit zahlte sich der Einkauf im lokalen Ladengeschäft für Dr. Karin Uphoff aus:

Sie wurde als Hauptgewinnerin gezogen und erhielt nun den Scheck in Höhe von 10.000 Euro, den ihr Marko Schucht und Christoph Diel gemeinsam mit Ernst Eckhard Scharf überreichten.

Beziehung zu echten Ansprechpartnern

Marko Schucht erläutert den Gedanken hinter dem Aktions­slogan „Ich kauf gern vor Ort“: „Persönliche Beziehungen und gute Beratung sind zwei Aspekte, die das Einkaufen vor Ort auszeichnen. Keine gesichtlose Online-Plattform mit cleveren Algorithmen kann das Gefühl ersetzen, sich vor, während und nach einem Kauf gut betreut und verstanden zu fühlen.“

Jeder Euro könne nur einmal ausgegeben werden, und wenn dies im lokalen Umfeld geschehe werde nicht nur der heimische Wirtschaftsstandort gestärkt, sondern es würden Beziehungen zu echten Ansprechpartnern geknüpft, die auch nach dem Kauf offene Ohren hätten.

„Umso schöner ist es, wenn sich diese Regional-Loyalität im Rahmen der Gold-Marken­kampagne ‚Ich kauf gern vor Ort‘ – mit etwas Glück versteht sich – in barer Münze auszahlt.“

Mit Beratung von 
den „Großen“ absetzen

Geschäftsinhaber Ernst Eckhard Scharf beteiligte sich aktiv an der Aktion und kommentiert, weshalb ihm der Slogan gut gefällt: „An der Aktion nehme ich wirklich gerne teil, da wir ,Kleinen‘ keine Lobby haben, die den Einzelhandel vor Ort stärkt.“ Schließlich wolle wohl niemand Verhältnisse wie in den USA oder in Frankreich, wo es außer den großen Einkaufszentren keinen Handel mehr gebe.

„Mein Betrieb setzt neben der Beratung voll auf Flexibilität, um an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet das Passende zu finden. Damit grenzen wir uns gegenüber den Großen ab“, erläutert Scharf. Daneben stelle man sich via Internet breiter auf, indem das Unternehmen auch im Netz etwa Kontaktlinsen verkaufe und dem Kunden die Ware auch nach Hause sende.

Und die Gewinnerin? Dr. Karin Uphoff war begeistert. Die Marburger Unternehmerin will das Geld jedoch nicht für sich behalten: „Es wird in meine Initiative ,Heartleaders‘ fließen“, kündigte sie an. Denn Uphoff setzt sich mit dieser Initiative dafür ein, in Unternehmen den jeweils dritten Donnerstag im Monat als „Tag der Wertschätzung“ zu etablieren.

von Andreas Schmidt

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