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Knoten geplatzt: UKGM schafft 100 neue Stellen

Einigung im Tarifstreit Knoten geplatzt: UKGM schafft 100 neue Stellen

Mit zwei Warnstreiks hatten die Beschäftigten des UKGM die Aufnahme von Tarifverhandlungen erzwungen. Am Montagabend kam es zu einer Einigung im Tarifstreit.

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Am Montagabend kam es zu einer Einigung im Tarifstreit.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Gut acht Stunden lang hatten die Geschäftsführung von UKGM und die Tarifkommission von Verdi gestern nach einer „vierwöchigen Denkpause“ verhandelt. Demnach habe sich das Klinikum verpflichtet, „100 neue Stellen in der Pflege, im Funktionsdienst und in weiteren Bereichen zu schaffen“, wie Verdi-Verhandlungsführer Stefan Röhrhoff auf Anfrage der OP mitteilte.

Auch gebe es nun Regelungen für ein kurz- und langfristiges Ausfallmanagement, das festlegt, wie der Arbeitgeber darauf reagiert, wenn Beschäftigte ausfallen. Über die Stellen werde vierteljährlich über eine paritätisch besetzte Clearingstelle entschieden. Die Laufzeit des Tarifvertrags beginne am 1. Mai kommenden Jahres und ende am 31. Dezember 2019 – „denn wir gehen davon aus, dass es danach eine gesetzliche Regelung zum Personalmindeststandard geben wird, ansonsten wird nachverhandelt“, erläuterte Röhrhoff.

Bereits in den vorherigen beiden Verhandlungsrunden hatte die Geschäftsführung des UKGM den Forderungen zugestimmt, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen und einen Outsourcing-Schutz sowie die Übernahme der Auszubildenden gebe.

In dieser und der kommenden Woche fänden die Verdi-Mitgliederversammlungen statt, „dann schauen wir mal, ob alle dem Tarifvertrag zustimmen“, sagte Röhrhoff. Er sei jedoch zuversichtlich und sprach von einem guten Ergebnis.

  • Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag ab 22 Uhr hier.

von Andreas Schmidt

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