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Eine Weltneuheit aus Buchenau

„GaliLUX“ und „GaliLED“ Eine Weltneuheit aus Buchenau

Die weltweit erste wasserdichte Leuchte aus nachwachsenden Rohstoffen kommt aus Buchenau: Ab dem Frühjahr will die Pracht Lichttechnik GmbH mit dem neuen System in die Serienproduktion einsteigen.

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Friedhelm Pracht (2. von links) zeigt mit seiner Frau Hildegard und dem Entwicklungsteam mit Gisor Henkel (von links), Thomas Weller, Andreas Bergen und Rüdiger Koch die neue Leuchte, die zu 98 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.

Quelle: Katharina Kaufmann

Buchenau. Voller Stolz hält Dr. Friedhelm Pracht, Geschäftsführer der Prachtgroup aus Buchenau, die neue Leuchte in die Höhe: Zu 98 Prozent besteht die weiße Kunststofflampe aus nachwachsenden Rohstoffen – und ist damit nach Prachts Angaben eine Revolution in der Lichtbranche. „Das hat noch keiner geschafft, und nun ist jeder erst einmal baff, dass wirklich funktioniert, was wir vor einem Jahr angekündigt haben“, berichtet der Buchenauer Unternehmer. Viele hätten ihm gesagt, so etwas sei nicht umzusetzen, „aber wir beweisen jetzt das Gegenteil“, betont Pracht im Gespräch mit der OP. Die Resonanz auf die Weltmarktneuheit sei riesig, das Interesse von Kunden groß.

Der Name der Leuchte ist Programm und Symbol zugleich: „GaliLUX“ und „GaliLED“ heißen die beiden Varianten. „Das System GaliLUX basiert auf einer Leuchtstoffröhre, GaliLED ist mit LED-Technik“, erläutert Pracht. Der Name, den sich Pracht hat patentrechtlich schützen lassen, sei abgeleitet von Galileo, der mit seinem Fernrohr und seinem neuen Weltbild ebenfalls eine Revolution herbeigeführt habe.

Die Leuchten sind laut Pracht weitestgehend chemikalien- und temperaturschwankungsresistent, haben eine hohe Schlagfestigkeit und sind völlig CO2-neutral. Zudem sind der Energie- und der Stoffkreislauf geschlossen, weil die Materialien alle recyclebar sind.

„Die genauen Bestandteile verraten wir nicht“, erklärt Pracht und ergänzt: „Die nachwachsenden Rohstoffe sind auf jeden Fall nicht essbar und zur Genüge vorhanden.“ Denn eines war dem Buchenauer Unternehmer äußerst wichtig, wie er betont: „Ich wollte keinen Rohstoff verwenden, der anderen Menschen als Lebensmittel dient.“ So hat er nun einen Ersatzstoff gefunden, aus dem er den Bio-Kunststoff für das Leuchtengehäuse herstellt.

von Katharina Kaufmann

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