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Eine Mahnwache auch gegen Maulkörbe

Mahnwache Eine Mahnwache auch gegen Maulkörbe

Bis zu 100 Menschen beteiligten sich am Samstag an der ersten von fünf Mahnwachen der Initiative „NotRuf 113“ auf dem Marburger Marktplatz.

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„Wir lassen uns von Rhön keinen Maulkorb verpassen“, sagt der Marburger Pneumologe Dr. Hermann Albert Trauth. Er demonstrierte bei der „Notruf 113-Mahnwache“ mit.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Gesundheit ist kein Markt, Patienten sind keine Ware!“ stand auf dem großen Transparent, dass einige der bis zu 100 Teilnehmer der Mahnwache zeigten, die die Initiative „NotRuf 113 – Gesundheit in Gefahr“ am Samstag erstmals an der Ecke Wettergasse/Marktgasse in Marburg abhielt.

Bis zur Kommunalwahl will die aus Ärzten, Pflegekräften, Juristen und Bürgern bestehende Gruppe immer samstags ab fünf vor 12 Uhr eine Stunde lang nahe dem Rathaus ihre Kritik an System und Struktur privatisierter Krankenhäuser öffentlich machen. Laut Mitglied Micha Brandt sind derzeit etwa 500 Personen dem Informationsverteiler angeschlossen.

 

Einige der Teilnehmer trugen Maulkörbe bei sich, um auf Einschüchterungsversuche der Rhön Klinikum AG gegen öffentlich auftretende Kritiker aufmerksam zu machen.

Jeden Tag würden sie ein bis zwei Berichte über negative Erfahrungen von Patienten, zum Teil auch Angestellten des Klinikums, in ihrer Praxis hören, sagten die Ärztinnen, Dr. Susanne Deuker und Dr. Ulrike Kretschmann. Beispielsweise müssten Patienten immer wieder Verwandte als Helfer beim Füttern, Waschen und Toilettengang mitbringen.

von Manfred Schubert

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