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Ein Wunschbaum für Gertrudisheim-Kinder

Wunschbaum im Kaufhaus Ahrens Ein Wunschbaum für Gertrudisheim-Kinder

Für die meisten Menschen in der Bundesrepublik ist ein geschmückter Baum praktisch der Standard zum Weihnachtsfest, mal mit neuen Kugeln, mal mit oder ohne Lametta, aber immer mit Geschenken, all das gehört vor allem für die Kinder zum Fest. Was aber, wenn die eigenen Eltern kaum in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen?

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Katja Meißner (von links), Schwester Edith und Karin Ahrens vor dem Wunschbaum im Kaufhaus.

Quelle: privat

Marburg. Für die Kinder im Gertrudisheim ist dieser Umstand schmerzlicher Alltag. Ihre Eltern sind aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage, die übliche Grundversorgung selbst zu leisten, weswegen ein Kostenträger und vor allem die Schwestern des Heims einspringen.

Damit an Weihnachten dennoch ein paar Geschenke extra für die Kinder unter dem Baum liegen, wird im Kaufhaus Ahrens jedes Jahr ein Wunschbaum aufgestellt, an dem die Kinder auf Papiersternen ihre Wünsche schreiben, die dann von hilfreichen Kunden gekauft werden können.

Karin Ahrens übernahm in dieser Woche zusammen mit Heimgründerin Schwester Edith und Heimleiterin Katja Meißner die Eröffnung des Baums. „Die Kunden können nun bis zum 22. Dezember nach Belieben aus 60 Sternen auswählen, diese abschneiden und dann das Geschenk für die Kinder kaufen“, erklärte Karin Ahrens.

Dabei sollten die Spender auf den Sternen auch ihren Namen hinterlassen oder eine Grußkarte auf dem Geschenk, da viele Kinder sich gerne bedanken wollen.

von unseren Redakteuren

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