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Ein Senator für den Mittelstand

Unternehmer Ein Senator für den Mittelstand

Auf einer Stufe mit Frank-Walter Steinmeier, Paul Kirchhof oder Günther Oettinger: Der Geschäftsführer von Elektro-Plan Schneider diskutiert künftig mit Politikern und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über aktuelle europäische Fragen.

Marburg. Hans-Jürgen Schneider verfügt über eine langjährige unternehmerische Erfahrung, ein großes Fachwissen auf allen Gebieten der Elektrotechnik und entwickelt ständig neue Ideen für die Branche und die Ausbildung.

Expertenwissen für die Energiewende

Energiewende, Klimaschutz, Städteentwicklung: Für diese europäischen Schlüsselprojekte ist Know-how in der Elektrotechnik gefragt. Daher schlug der Verband Union beratender Ingenieure, dort ist der Geschäftsführer aus Stadtallendorf als stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Technische Ausrüstung ehrenamtlich tätig, für den Senat des Europäischen Wirtschaftsforums (EWiF) vor - erfolgreich. Schneider wurde offiziell vom Präsidenten des Forums, dem früheren baden-württembergischen Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring, zum Senator berufen. „Ich wurde gefragt, ob ich das machen will und ich sagte Ja, das mach ich”, sagt Schneider.

Er sieht das neue Amt nicht nur als Anerkennung, sondern auch als Herausforderung an. Schließlich gäbe es noch viel Nachholbedarf beim Energiesparen, da helfe er gern als Berater weiter, wenn er gefragt werde. Im OP-Bericht vom August 2012 gab der Elektrotechniker ausführlich Einblick in seine Vorstellungen von Energiesparen. Es komme auf die richtige Vernetzung in der Gebäudetechnik an, erklärte er.

Vernetzung wörtlichund im übertragenen Sinne

Nun wird die Vernetzung auch im übertragenen Sinne eine Rolle für ihn und sein Fachthema spielen: Der Senat besteht aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die sich in ganz Europa über Jahrzehnte für den Mittelstand engagieren. Sie tauschen sich regelmäßig mit Führungskräften und Repräsentanten des öffentlichen Lebens aus, um sie in Energiefragen oder anderen Themen zu beraten. Aber auch offizielle Termine wie die Verleihung des deutschen Mittelstandspreises wird der Stadtallendorfer wohl nun verstärkt wahrnehmen.

Er tüftelt Prüfungsfragen für Auszubildende aus

An einem der nächsten Senats-Termine nimmt auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel teil, erklärt Schneider im OP-Gespräch. „Ich werde jetzt mit Senator angeschrieben”, lacht der Stadtallendorfer. Auf seiner Urkunde steht, dass ihm die Senator-Würde in Anerkenntnis seiner Verdienste um den deutschen und europäischen Mittelstand verliehen wurde.

Doch Schneider macht sich nicht nur um die Unternehmen Gedanken, er hat auch den Nachwuchs im Blick. So bereitet der Unternehmer zum Beispiel Prüfungsfragen für die Auszubildenden vor - er ist im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer Marburg sowie im Fachausschuss für Prüfungsaufgaben des Zentralverbands der Elektroindustrie.von Anna Ntemiris

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