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Ein Leben im Dienst der Kunden

Kaufhaus Teka ehrt Mitarbeiterinnen Ein Leben im Dienst der Kunden

Anneliese Buckler wurde jüngst für ihr 25-jähriges Engagement im Kaufhaus Teka geehrt. Im Einzelhandel arbeitet sie allerdings schon seit 60 Jahren.

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Bernd Brinkmann, Geschäftsführer des Kaufhauses Teka, ehrte seine Mitarbeiterinnen Erika Naumann (Mitte) und Anneliese Buckler.

Quelle: privat

Marburg. Für ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit ehrte die Geschäftsleitung des Kaufhauses Teka während der Feier zum 65. Teka-Geburtstag die Mitarbeiterinnen Anneliese Buckler und Erika Naumann.

Geschäftsführer und Gesellschafter Bernd Brinkmann sprach den langjährigen Mitarbeiterinnen seinen Dank für ihre Loyalität, ihre Tatkraft und unermüdliche Ausdauer aus. Erika Naumann ist seit 25 Jahren im Reinigungsteam beschäftigt und trägt dazu bei, „dass die Teka-Kunden sich in unseren Verkaufsräumen wohlfühlen“, so Brinkmann.

Anneliese Buckler arbeitet ebenfalls seit 25 Jahren bei Teka, hauptsächlich in der Wäsche-Abteilung und der Damenoberbekleidung. Im Einzelhandel ist die 75-Jährige allerdings schon seit 60 Jahren tätig. Im Gespräch mit der OP erzählt sie, wie sie in den Handel kam: „Angefangen habe ich im Schuhhaus Naumann am Grün – zunächst als Haushaltshilfe und auch ein bisschen im Laden.“

Nach drei Jahren wechselte sie ins Schuhhaus Euker, es folgte eine „Kinder-Pause“. „Im Anschluss habe ich wieder dort angefangen, wechselte später zur Firma Fellner“, erinnert sich Buckler. Doch aus Altersgründen schloss das Modegeschäft 1989.

Chefin: „Gebraucht wird sie immer noch“

Die Jubilarin stellte sich also bei der Teka vor, fuhr dann jedoch in den Winterurlaub. „Zwischendurch habe ich meine Schwiegertochter angerufen, ob es schon eine Rückmeldung gab“, erzählt Anneliese Buckler. Die gab es – und noch dazu eine positive: Als sie aus dem Kurzurlaub zurück nach Wehrda kam, lag der Brief mit der Job-Zusage bereit. Dass das Arbeitsverhältnis so lange andauern würde, hätte wohl niemand geahnt, denn mittlerweile könnte die Jubilarin lange in Rente gehen.

„Ich helfe ja nur noch aus, wenn Not am Mann ist“, winkt sie ab – betont aber zugleich, wie viel Freude ihr die Arbeit bereitet: „Ich komme immer noch gerne. Das Klima ist toll, die Chefs sind gut, und auch die Kolleginnen sind 100-prozentig“, freut sie sich.

Vielleicht höre sie dieses Jahr auf, aber so sicher sei das nicht, „solange ich noch gebraucht werde und ich fit bleibe, mache ich weiter“. Denn sie liebe den Kontakt mit Menschen und das Beraten von Kunden. „Wenn Kunden kommen, die mich schon seit vielen Jahren kennen, dann ist das besonders schön“, erzählt Anneliese Buckler.

Auch ihre Chefin Waltraud Brinkmann ist voll des Lobes: „Sie steckt so manch Jüngeren in die Tasche“, sagt sie, „wir sind froh, dass sie immer noch bei uns ist“. Wenn sie natürlich irgendwann nicht mehr wolle, werde sie das schweren Herzens akzeptieren. „Denn gebraucht wird sie immer noch.“

von Andreas Schmidt

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