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Dreifacher Grund zum Feiern

Metzgerei Hoss verleiht Jubiläums-Urkunden Dreifacher Grund zum Feiern

Wurst nach Familienrezept gibt es in der Metzgerei Hoss in Fronhausen seit mehr als 80 Jahren. Helmut und Elke Hoss führen den Familienbetrieb seit nunmehr 25 Jahren. So lange ist auch schon Isolde Bremer dabei.

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Obermeister Hermann Rhiel (von rechts) übergab die Urkunden an Isolde Bremer sowie die 
Metzgereiinhaber Elke und Helmut Hoss.

Quelle: Patricia Grähling

Fronhausen. Gleich drei Jubiläen hat die Familie Hoss mit ihren zwölf derzeitigen und einigen ehemaligen Mitarbeitern gefeiert: Die Metzgerei gibt es seit 81 Jahren, Helmut und Elke Hoss führen sie seit nunmehr 25 Jahren. Außerdem bekamen Elke Hoss und die Mitarbeiterin Isolde Bremer eine Ehrung für 25 Jahre Arbeit im Fleischerhandwerk von der Fleischerinnung.

„Du bist unsere Fleisch-Frau“, sagte Elke Hoss mit einem Lachen. Sie bereichere das Team mit ihrem enormen Wissen rund um Fleisch. Außerdem zeichne sie sich durch ein freundliches Wesen und ihre Verbundenheit zur Metzgerei aus.

„Die Metzgerei ist bekannt für ihre Fleisch- und Wurstwaren nach Hausmacher Rezepten“, lobte der Obermeister der Marburger Fleischerinnung, Hermann Rhiel. Das Team nehme regelmäßig an den Qualitäts-Wettbewerben der Innung teil und sammle Urkunden. Dass es so viele langjährige Mitarbeiter gebe zeuge zudem von einem guten Betriebsklima.

Zukunft der Metzgerei 
ist noch ungewiss

Neben Bremer brachte Rhiel auch Elke Hoss eine Urkunde mit. „Elke ist der gute Geist des Hauses“, lobte der Obermeister. Sie habe auch in schwierigen Zeiten stets eine Lösung gefunden. Auch ihr Mann dankte der Jubilarin: „Als gelernte Friseurin hast du dich gut eingearbeitet“, scherzte er mit ihr. Und fügte ernst gemeint hinzu: „Deinesgleichen muss man suchen.“

Die drei 25-jährigen Jubiläen beging die Fronhäuser Metzgerei eigentlich bereits im vergangenen Jahr. Allerdings war es dem Team rund um Elke und Helmut Hoss erst in diesem Jahr möglich, die gemütliche Feier mit den Mitarbeitern zu organisieren. Helmut Hoss sprach zu seinen Mitarbeitern auch über die ungewisse Zukunft des Betriebes: „Die Kinder haben sich bisher nicht für die Metzgerei interessiert. Die Zukunft steht also noch in den Sternen.“

Allerdings suche das Paar weiterhin nach einer Lösung, damit der traditionsreiche Familienbetrieb auch in Zukunft weitergeführt werden könne. „Und wir wollen die Metzgerei ja selbst auch noch ein bisschen weiterführen.“

von Patricia Grähling

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