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Drei Unternehmen wollen Mittelstandspreis

Zweite Runde Drei Unternehmen wollen Mittelstandspreis

Drei von neun nominierten Unternehmen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf haben es in die zweite Runde des „Großen Preises des Mittelstandes 2009“ geschafft.

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Die Marburger Tapetenfabrik ist eines von drei Unternehmen aus dem Landkreis, die in die zweite Runde des Mittelstandspreises 2009 gekommen sind.

Quelle: Hirsch

Marburg. Das Marburger Unternehmen Uphoff PR & Marketing GmbH ist ebenso in die zweite Runde des „Großen Preises des Mittelstandes 2009“, die sogenannte Jurystufe, gekommen, wie die Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG aus Kirchhain und die Fus & Sohn Möbelwerkstätten und Innenausbau GmbH aus Großseelheim.
„Wir freuen uns, dass wir so weit gekommen sind, schließlich erreicht nur etwa jeder vierte nominierte Betrieb die Jurystufe“, sagt Karin Uphoff, Geschäftsführerin und Gründerin der Uphoff PR & Marketing GmbH. Der Landkreis hatte bis zum 31. Januar insgesamt neun Unternehmen aus der Region ins Rennen geschickt.
Drei davon wurden nun von der Jury für die nächste Runde auserkoren. „Man kann am Mittelstands preis nur teilnehmen, wenn man nominiert wird“, erklärt Uphoff die Regeln. Sei man nominiert, bekomme man Unterlagen, die ausgefüllt und eingereicht werden müssten. „Mehr kann man dann nicht mehr tun. Das liegt alles in den Händen der Jury“, ergänzt sie.
Für den 15. bundesweiten Wettbewerb waren insgesamt 3.366 Unternehmen und Betriebe nominiert worden. Davon erreichten 1.028 die Jurystufe. Aus Hessen gingen 53 Unternehmen ins Rennen um den begehrten Preis, den die Oskar-Patzelt-Stiftung jährlich vergibt und der sich deren Angaben zufolge zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt hat.
Bewertet werden von der Jury fünf Kriterien: die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, die Modernisierung und Innovation, das Engagement in der Region und der Service sowie die Kundennähe und das Marketing.
Der Preis ist nicht mit Geld dotiert. Es geht für die Unternehmen aber um Ehre und öffentliche Anerkennung.
Bis Ende Juni entscheiden nun insgesamt zwölf regional organisierte Jurys mit etwa 100 Juroren, wer aus dem Kreis der kleinen und mittleren Firmen, Finalist beziehungsweise Preisträger des Mittelstandspreises wird. In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen können laut Patzelt-Stiftung bis zu drei Preisträger und bis zu fünf Finalisten ausgezeichnet werden.
Wer Finalist beziehungsweise Preisträger wird, erfahren die Gewinner allerdings erst am Abend der Preisverleihung, die für Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg am 12. September in Würzburg stattfindet. Bis dahin sollten die Ergebnisse ein gut gehütetes Geheimnis der Juroren bleiben, heißt es von Seiten der Stiftung.

von Katharina Kaufmann

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