Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° Regen

Navigation:
Betreut in den Ferien dank Chef

Mitarbeiterkinder Betreut in den Ferien dank Chef

Die Sommerferien können für berufstätige Eltern zur Herausforderung werden. Drei Firmen aus dem Hinterland ließen sich deshalb etwas einfallen.

Voriger Artikel
„Lotsen der Arztpraxis“ starten im Beruf
Nächster Artikel
Mehr Kunden, weniger Gewinn

Beim Kreativtag entstanden Propellerflugzeuge aus Holz, bunte Traumfänger und leuchtend bemalte Blumen.

Quelle: privat

Wallau. Die Unternehmen Elkamet, Schäfers Backstuben und Meissner haben sich zum zweiten Mal mit dem Betreuungsverein der Grundschule Biedenkopf zusammengeschlossen und ein ganztägiges Betreuungsprogramm für Mitarbeiter-Kinder finanziert.

„Wir wollen die Väter und Mütter in unseren Belegschaften unterstützen, indem sie ihren Nachwuchs auch während der Ferien professionell und liebevoll betreut wissen“, sagten die Verantwortlichen der beteiligten Firmen, Sophie Cyriax (Elkamet), Rebecca Kirchner (Schäfers Backstuben) und Timo Schwedler (Meissner). Der Betreuungsverein der Grundschule Biedenkopf sei dafür der ideale Partner. „An der Schule gibt es viel Platz zum Spielen und Toben, das Freibad ist in direkter Nachbarschaft, die Fachkräfte vor Ort sind erfahren und herzlich.“

Wasserratten kennen kein schlechtes Wetter

Nach der erfolgreichen Premiere 2016 waren es auch in diesem Jahr rund 35 Kinder, die für die Betreuungswoche „Unternehmen Kindersommer“ angemeldet wurden. „Diese Resonanz zeigt, dass die beteiligten Firmen mit ihrem Angebot einen Nerv treffen“, sagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill und Geschäftsführer der Firma Elkamet Kunststofftechnik, Eberhard Flammer. Er besuchte Kinder und Betreuer beim abschließenden Grillen in Biedenkopf. „Der Kindersommer ist eine tolle Initiative, die einen echten Mehrwert für das Hinterland schafft“, verdeutlichte Flammer.

Das Programm der Betreuungswoche hatten die Organisatoren bewusst so gestaltet, dass die Kinder – die sich zum großen Teil untereinander nicht kannten und Anfahrtszeiten von bis zu 60 Minuten nach Biedenkopf hatten – zur Gruppe zusammenwuchsen: Beim Toben mit Utensilien aus dem „Spielmobil“, bei einem Kreativtag mit Werkeln und Basteln, einem Besuch der Firma Elkamet und einem Forschertag an der Lahn mit dem Team des Schulbiologiezentrums.

Bei jedem Wetter nutzten die Kinder zudem das benachbarte Lahnauenbad. „Viele Kinder kannten unser Freibad noch nicht und waren völlig begeistert“, berichtete Karin Lehmann, die mit drei weiteren Fachkräften die Kinder betreute und ebenfalls eine positive ­Bilanz des „Unternehmens ­Kindersommer“ zog.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr