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Digitalisierung steht im Fokus

VR Bank Biedenkopf-Gladenbach Digitalisierung steht im Fokus

„Trotz aller Widrigkeiten und Herausforderungen hat Ihre Bank die wesentlichen Positionen der Bilanz deutlich gestärkt und ordentliche Ergebnisse erzielt“, skizziert Vorstandssprecher Wolfgang Brühl das Geschäftsjahr.

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Bei der Ehrung: Vorstandsmitglied Klaus Königs (von links), Norbert Kempf, Abteilungsleiter des Genossenschaftsverbandes, Vorstandsmitglied Steffen Simmer , Werner Müller, Arno Becker, Aufsichtsratsvorsitzender Torsten Merte, Jürgen Lohse und Wolfgang Brühl.

Quelle: Heiko Krause

Biedenkopf. Die Vertreterversammlung der VR Bank Biedenkopf-Gladenbach beschloss daher, an die Mitglieder eine Dividende von fünf Prozent auszuschütten.

„Die erfreuliche Entwicklung des Jahres 2016 zeigt sich vor allem im Wachstum des betreuten Kundenvolumens“, betonte Vorstandsmitglied Steffen Simmer bei der Vorstellung der Zahlen. In der Gesamtheit aller Kundengeschäfte sei es erstmals auf mehr als 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Somit betreue die VR Bank nunmehr 680 Millionen Euro an Krediten und 977 Millionen Euro an Einlagen.

Die Bilanzsumme bleibt laut Simmer mit 783 Millionen Euro stabil. „Betrachtet man jedoch nur das bilanzierte Kundenvolumen, so ist dies um 36 Millionen Euro angewachsen“, so Simmer. Wegen der andauernd niedrigen Zinsen suchten derzeit viele Anleger Alternativen wie Anlagen in Wertpapieren, Fonts oder auch Versicherungen. Hier seien die Einlagen deutlich um 32 Millionen Euro auf 350 Millionen gestiegen, während das Wachstum bei den traditionellen Anlagen um 4 Millionen auf 627 Millionen Euro stieg.

Eigenkapital liegt 
bei 92 Millionen Euro

„Erfreulicherweise war vor allem das Kreditgeschäft wieder ein bedeutender Wachstumstreiber“, freute sich Simmer. „Mit einer robusten Konjunktur konnten wir das Gesamtvolumen um 37 Millionen auf 680 Millionen Euro steigern.“ Das bilanzierte Kundenkreditvolumen ist um 41 Millionen auf 563 Millionen Euro gestiegen. Mehr als 2400 neue Kreditvereinbarungen mit einem Volumen von fast 120 Millionen Euro seien getroffen worden.

Neben der Liquidität bilde ­eine gute Eigenkapitalausstattung die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik, hob Simmer hervor. Inklusive des Fonds für allgemeine Bankrisiken betrage sie 
92 Millionen Euro. Er verwies darauf, dass ein Teil davon die Geschäftsguthaben der Mitglieder sind. Zum 31. Dezember waren es 24.273.

„Wir beschäftigen uns jeden Tag damit, eine moderne Bank zu sein“, betonte Vorstandssprecher Brühl. Vor allem die zunehmende Digitalisierung werde einen kompletten Umbau des Finanzdienstleistungsgeschäfts erfordern. 60 Prozent aller Konten würden bereits digital geführt. Gleichzeitig würden 90 Prozent aller Kunden nicht auf einen Filialservice verzichten wollen. „Modernes Banking muss zu den Menschen und ihren Gewohnheiten passen“, so Brühl. Nach bereits erfolgten und bis Ende des Jahres durchgeführten Zusammenlegungen werde es noch 14 Standorte geben, kündigte Brühl an.

Auf der Tagesordnung standen auch Wahlen zum Aufsichtsrat. Die Amtszeiten von Sven Bieber aus Marburg, Uwe Hainbach aus Biedenkopf und Frank Schmidt aus Niedereisenhausen endeten. Alle drei wurden von der Versammlung für weitere vier Jahre in den Aufsichtsrat gewählt.

Arno Becker und Werner Müller schieden aus dem Gremium aus und wurden für 38- beziehungsweise 20-jährige Mitgliedschaft im Aufsichtsrat geehrt, ebenso der noch als Mitglied vertretene Jürgen Lohse für 25 Jahre.

von Heiko Krause

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