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Die jungen Daniel Düsentriebs

Technikerschule Die jungen Daniel Düsentriebs

Die Beruflichen Schulen Kirchhain (BSK) veranstalteten den vierten Tag der Technikerschule für die Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinentechnik.

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Marco Nees (Zweiter von links) zeigt Besuchern ein Modell, bei dem technische Abläufe simuliert werden können.Foto: Klaus Böttcher

Kirchhain. Auf dem Hof der BSK rast ferngesteuert ein Solarmobil umher. „Aus einem Bausatz für ein Auto haben wir ein Solarmobil gebaut“, erklärt Dennis Ziegler den staunenden Besuchern. Die Platte mit Solarzellen oben drauf verbirgt darunter einiges an Technik, damit das Mobil fährt.

Dennis Ziegler hat mit seinen Kommilitonen Johannes Kessler, Michael Schürer, Nils Fischer und Marco Nees das Mobil entwickelt und gebaut. Sie studieren seit knapp einem Jahr an den Beruflichen Schulen Elektrotechnik in der Fachrichtung Automatisierungstechnik und Energie. Das Technikerstudium dauert zwei Jahre und wird in den Fachrichtungen Maschinentechnik und Elektrotechnik angeboten. Besonders Berufsschüler und Kooperationspartner ortsansässiger Firmen sowie zukünftige Fachschüler nutzten die Gelegenheit, sich über Weiterbildungsmöglichkeiten zum staatlich geprüften Techniker zu informieren.

Michael Kropp findet die Projektarbeit hilfreich zur eigenen Berufsfeldfindung. Turbinenbau und erneuerbare Energien sind für ihn ein faszinierendes und zukunftsträchtiges Feld.

Turbine an Brücker Mühle soll wieder arbeiten

 

Deshalb machte er es sich zur Aufgabe die stillgelegte Francis-Turbine der Brücker Mühle wieder instand zu setzen.

Hierfür reinigte er die in die Jahre gekommenen Turbinenteile, erstellte eine Fehleranalyse und zeichnete einzelne Teile neu, damit diese entweder innerhalb der Schule oder außerhalb neu gefertigt werden. Michael Kropp schätzt, dass die Turbine ab August 2013 mit einem deutlich erhöhten Leistungsgrad wieder Wasserenergie erzeugen kann.

Neben den Projektvorstellungen vermittelten die Studierenden des Zweiten Semesters gemeinsam mit ihren Lehrkräften interessante Einblicke in wichtige Studieninhalte beider Fachrichtungen: Zum Beispiel erläuterten Studierende der Fachrichtung Elektrotechnik, wie automatisierte Anlagen und Roboter programmiert werden.

Studierende der Fachrichtung Maschinentechnik zeigten beispielsweise wie mechanische Komponenten konstruiert, berechnet und mit Hilfe eines CAD-Systems dreidimensional dargestellt werden. Sonja Mütze bilanzierte nach vier Semestern: „Die zweijährige Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin bietet zahlreiche Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und verschiedenste Einblicke in neue Aufgabengebiete zu gewinnen.“

Sascha Herrmann sieht es als sehr positiv an, dass man individuell verschiedene Zusatzqualifikationen wie die Ausbil-dereignung und das Fremdsprachenzertifikat in Englisch erwerben kann.

von Klaus Böttcher

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