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Die Lust aufs Baugewerbe wecken

Berufsorientierungswoche Die Lust aufs Baugewerbe wecken

Während ihrer Berufs
orientierungswoche 
haben Schüler der Richtsberg-Gesamtschule das Bildungszentrum der 
Bauwirtschaft im Afföller besucht. Dabei hatten sie Gelegenheit, sich ein eigenes Bild über verschiedene Ausbildungsberufe zu machen, sowie mit aktuellen Auszubildenden zu sprechen.

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Ausbildungsleiter Rudolf Paulus vermittelte den Schülern ganz praktisch seine Freude am Bauberufsfeld.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Ausbildungsleiter Rudolf Paulus führte die Neuntklässler durch das Bildungszentrum und machte ihnen Lust auf die Vielfalt des Baugewerbes. Hierbei hatten die 14- bis 16-Jährigen auch Gelegenheit, mit aktuellen Auszubildenden zu sprechen. Wie Peter Steitz vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Marburg erläuterte, seien über die Berufsberatung an der Schule für die Berufsorientierungswoche Kontakte 
zu Betrieben hergestellt worden.

Mehrere Betriebe wurden besichtigt. „Ziel ist es, dass die Schüler Ideen kriegen, wo sie sich für eine Ausbildung bewerben können“, verdeutlichte Lehrerin Wiebke Struckmeier. Praktikumssuche werde thematisiert und auch Bewerbungstraining und Gesprächsführung hätten auf dem Programm gestanden.

In seiner Einführung hob Paulus hervor, dass es darum gehe, etwas auszuprobieren, um herauszufinden, welcher Beruf zu einem passt. Die Schüler könnten sich daher auch für ein Kurzpraktikum im Ausbildungszentrum bewerben, um in die Vielfalt des Baugewerbes hineinzuschnuppern. Und im Bau und Baunebengewerbe gebe es 
zahlreiche Berufe, wie Maurer, Straßenbauer, Dachdecker, Fliesenleger, Zimmerer oder Trockenbauer.

Schwerpunktwechsel im ersten Lehrjahr möglich

Und egal, welchen Ausbildungsberuf im Baugewerbe junge Leute in der Region Marburg anfangen, so Paulus, im ersten Lehrjahr seien alle 20 Stunden die Woche hier und würden zusammen arbeiten. „Jeder lernt alles“, so der Ausbildungsleiter.

So sei es möglich, sollte ein junger Mensch merken, dass seine Richtung doch nicht das Richtige für ihn ist, beispielsweise von Maurer auf Fliesenleger umzusatteln und trotzdem sofort im zweiten Lehrjahr zu sein.
Wichtiger als Noten, betonte Paulus, seien einfach nur Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und der Wille, etwas zu erreichen. Bei schlechtem Zeugnis, empfahl er den Schülern, müssten sie einfach selbst aktiv werden, sich über Betriebe informieren und sich persönlich vorstellen.

Ziel der Berufsorientierungswoche ist es laut Auskunft der Schule, die Bedeutung betrieblicher Berufsausbildung im dualen System kennenzulernen, die sich dadurch auszeichne, dass der praktische Teil der Aus­bildung in einem Betrieb oder 
einer Verwaltung stattfindet, der theoretische Teil der Ausbildung hingegen in der Berufsschule vermittelt wird. Schüler bekämen Informationen über unterschiedliche Berufe und deren Anforderungen, über die Erwartungen der Arbeitgeber, erklärte Ausbildungsleiter Rudolf Paulus.

Zusätzlich werde vermittelt, welche Interessen und Kompetenzen benötigt werden, um eine Ausbildung erfolgreich aufzunehmen und abzuschließen. Die Schüler informierten sich auch bei den Firmen Hoppe (Stadtallendorf), Elkamet 
(Biedenkopf), Dienstleistungsbetriebe Marburg, Seidel (Fronhausen), Sälzer (Marburg) Elisabeth-von-Thüringen-Akademie Marburg.

von Heiko Krause

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