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Die Beste kommt aus Marburg

Außenhandels-Ausbildung Die Beste kommt aus Marburg

Die Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) stellen zum dritten Mal in Folge den besten Auszubildenden im Bereich Außenhandel.

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Gewinnerin Laura Wilhelm mit ihrem Klassenlehrer, Oberstudienrat Joachim Striepecke.Privatfoto

Quelle: Picasa

Marburg. Die nun fertig ausgebildete Außenhandelskauffrau Laura Wilhelm von den Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) ist im Rahmen einer groß angelegten Feier in Berlin als Deutschlands beste Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit der Fachrichtung Außenhandel ausgezeichnet worden. Der als Festredner eingeladene Bundeswirtschaftsminister und ehemalige Berufsschullehrer Sigmar Gabriel würdigte die exzellenten Abschlüsse der insgesamt 92 jungen Frauen und 140 jungen Männer.

Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), begrüßte rund 1000 Gäste, zu denen neben den Eltern der Besten auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern zählten. Barbara Schöneberger führte witzig und wortgewandt durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde.

Joachim Striepecke, Klassenlehrer der Absolventin, sagte in Berlin: „Das ganze Lehrerteam der KSM im Außenhandel ist stolz auf Laura Wilhelm. Sie hat die Erfolgsserie der Kaufmännischen Schulen Marburg fortgesetzt.“

Bei der nationalen Bestenehrung des DIHK stellten die KSM zum dritten Mal in Folge den besten Azubi im Außenhandel. „Diese Auszeichnung steht auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Betrieben, von denen übrigens viele Weltmarktführer in ihrem Bereich sind“, so der Schulleiter der KSM, Oberstudiendirektor Siegmar Günther. Er dankte auch der IHK-Kassel, die es den Lehrkräften durch die Teilnahme an Fortbildungen ermögliche, stets auf dem neuesten Stand des Wissens zu sein. Das komme den Auszubildenden unmittelbar zugute. In seiner Festrede ging Vize-Kanzler Sigmar Gabriel auch auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel verbunden mit einem immer stärkeren „Run“ auf die Hochschulen ein.

Er warnte davor, in der Gesellschaft den Eindruck entstehen zu lassen, nur die akademische Bildung mache ein vernünftiges Leben aus und stellte die enorme Bedeutung der dualen Berufsausbildung für Deutschland heraus. Einerseits führe die Berufsausbildung zu einer im Vergleich mit anderen Ländern enorm niedrigen Jugendarbeitslosigkeit, zum anderen sei sie der nötige Garant für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands, der letztlich auf einer guten Qualifikation der Fachkräfte fuße.

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