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Die Belastungszeugen schweigen

Eisengießerei Fritz Winter Die Belastungszeugen schweigen

Es gab kaum neue Erkenntnisse im Kammertermin vor dem Marburger Arbeitsgericht. Dort standen sich am Freitag die Stadtallendorfer Eisengießerei Fritz Winter und drei Mitarbeiter gegenüber, die verdächtigt werden, am gewerbsmäßigen Bandendiebstahl beteiligt gewesen zu sein.

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Zwei Verhandlungen gegen die Stadtallendorfer Eisengießerei Fritz Winter fanden am Freitag vor dem Arbeitsgericht Marburg statt: Während das Gericht in einem Verfahren der außerordentlichen Kündigung des Unternehmens zustimmte, ziehen sich drei andere Verfahren mit fristlosen Kündigungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandesdiebstahls weiter hin.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Alle drei hatten vergangenen September fristlose Kündigungen erhalten, gegen die sie seitdem gerichtlich vorgehen. Weil es bislang zu keiner Einigung kam, waren für den Termin gestern zwei der mutmaßlichen Haupttäter geladen.

Diese hatten die Kläger in den polizeilichen Vernehmungsprotokollen belastet und sollten nun Klarheit in die Vorwürfe bringen. Ein 47-jähriger Mitarbeiter des Hauptmagazins soll demnach vier bis fünf Mal eine Tonne Molybdän, eine Palette Zinn und eine Palette Kupfer weitergegeben haben.

Ein 45-Jähriger soll mindestens zwei Mal rund 300 Kilogramm Molybdän entwendet, der dritte Beteiligte einmal 200 Kilogramm Kupfer an die Bande verkauft haben.

Die beiden Haupttäter, von denen einer auch an dem Anschlag auf die Stadtallendorfer Moschee beteiligt war, erschienen zwar zur Verhandlung, machten aber von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht gebraucht, um sich nicht selbst strafrechtlich zu belasten.

von Katharina Kaufmann

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