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Der Weg zum richtigen Ausbildungsplatz

Berufsschule Der Weg zum richtigen Ausbildungsplatz

Unter dem Motto „Vielfalt der Möglichkeiten“ öffneten die Beruflichen Schulen Kirchhain (BSK) ihre Türen und informierten über die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten.

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Daniela Dörr (rechts) versucht sich unter der Anleitung von Joshua Breuer im Löten.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Viel Gedränge herrschte zeitweise auf den Fluren, in den Klassenräumen und in den Werkstätten. Zu jeder vollen Stunde fand eine Infoveranstaltung für die Schüler der Haupt- und Förderschulklassen der umliegenden Schulen statt. Die Schulleitungen stellten hier die Schule und die verschiedenen Schulformen vor. Dann hatten die Schüler Gelegenheit, die verschiedenen Angebote wahrzunehmen, um selbst erste Eindrücke zu den verschiedenen Schulformen und Ausbildungsberufen zu sammeln.

Im Bereich Wirtschaft und Verwaltung konnten Interessierte der Frage „Wie leite ich ein Unternehmen?“ nachgehen. Gleichzeitig erhielten sie bei den Industriekaufleuten Einblicke ins selbstgesteuerte Lernen im Fach Rechnungswesen.
Im Metall- und Elektrotechnikbereich standen SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) und CNC (Rechnergestützte numerische Steuerung) im Vordergrund. Mit den neuen Maschinen wird Fräsen in der fünften Dimension möglich.

Diese Investition des Landkreises kommt unter anderem Zerspanern, Werkzeugmechanikern und Industriemechanikern sowie Fachoberschülern und den staatlich geprüften Technikern zugute, die so eine optimale Ausbildung am Puls der Zeit erhalten. In einem eigens eingerichteten Atelier zeigten die angehenden Maßschneiderinnen die einzelnen Herstellungsschritte vom Entwurf bis zum fertigen Kleidungsstück.

Hauswirtschafterin als Pflegeberuf

Die Hauswirtschafterinnen sorgten mit Waffeln und Kartoffelgerichten für das leibliche Wohl der Besucher. Gleichzeitig erhielten die Schüler auch hier Beratung über die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsaussichten für Hauswirtschafterinnen. Neben Tätigkeiten in Familienhaushalten und Kindertagesstätten steht ihnen auch der pflegerische Bereich offen. Daher konnten sich Besucher auch über diesen Schwerpunkt in der Hauswirtschaftsausbildung näher beraten lassen.

Außerdem informierten die Gärtner bei der „Vielfalt im Minaturgarten“. Im Bereich Kraftfahrzeugtechnik wurde demonstriert, wie Räder gewechselt und ausgewuchtet werden. Bei den Tischlern konnten die Besucher zusehen, wie Bilderrahmen gefertigt wurden. Das erledigten die Auszubildenden des ersten Jahres.

Dazu zählte auch Matthew Baltes aus den USA. Er ist extra nach Deutschland gekommen, um im dualen System (Betrieb und Berufsschule) Tischler zu lernen. „Ich habe viel Spaß im Umgang mit Holz. Ein paar Jahre nach der Lehre möchte ich wieder zurück“, erzählt er. Der Tag der offenen Tür bot Gelegenheit zu Schulführungen, oder sich bei Firmenvertretern und Auszubildenden heimischer Unternehmen über bestehende Ausbildungsmöglichkeiten informieren zu lassen.

von Klaus Böttcher

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