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Der Grundstein fürs Sonnenforum liegt

Solar Der Grundstein fürs Sonnenforum liegt

Nachdem schon seit einigen Tagen reger Betrieb auf der Baustelle in der Lahnstraße in Cölbe herrscht, hat Wagner & Co. Solartechnik gestern den offiziellen Baubeginn seines neuen Gebäudes gefeiert.

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Während Architekt Christian Hartmann (2. von links) den Grundstein für das neue Passiv-Bürogebäude des Cölber Unternehmens Wagner & Co. Solartechnik legte, schauen Geschäftsführer Klaus Schweitzer (von links), Bürgermeister Volker Carle und Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern zu. Anschließend wünschten sie dem Bau einen guten Verlauf.

Quelle: Foto: Katharina Kaufmann

Cölbe. Der Grundstein für das neue „Sonnenforum“ in Cölbe ist gelegt. Am gestrigen Freitag kam der Architekt des Passiv-Bürohauses, Christian Hartmann, der Tradition nach und legte eine Tageszeitung, die Baupläne und Münzen in einen Zylinder, der in der Bodenplatte des Hauses einbetoniert wurde.

Das kreisrunde Gebäude mit einem lichtdurchfluteten Atrium ist als kommunikativer Mittelpunkt für die verschiedenen Firmengebäude der Wagner & Co. Solartechnik GmbH am Verwaltungsstandort in Cölbe konzipiert. Das „Sonnenforum“ ist als Passivhaus geplant und wird mit einer hocheffizienten Wärmedämmung versehen. „Gegenüber einem konventionellen Haus spart unser Neubau mehr als 90 Prozent Heizenergie“, erklärte der Geschäftsführer des Cölber Unternehmens, Klaus Schweitzer. Neben der passivhaustypischen Wärmedämmung und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wird zusätzlich das Grundwasser für die Vortemperierung der Zuluft thermisch genutzt.Neuland betreten die Planer des „Sonnenforums“ mit einem Lüftungskonzept, das die Zulufttemperierung in einem System mit der thermischen Aktivierung der Betondecken kombiniert.
Aus einer gemeinsamen Energiezentrale soll später zudem nicht nur das Forum, sondern auch ein weiteres Bürogebäude und die Werkshallen des Cölber Gebäudekomplexes versorgt werden. Dort ist auch das IT-Zentrum untergebracht, dessen Kühlung ausschließlich über erneuerbare Energien erfolgt. „Insgesamt investieren wir für den Komplex rund 6,5 Millionen Euro“, berichtete Schweitzer.
Bereits in einem Jahr soll das Gebäude bezogen werden. „Mit einer Geschossfläche von 2 300 Quadratmetern bietet das Haus Platz für rund 100 Büroarbeitsplätze. Zusammen mit dem bestehenden Gebäude, das wir anschließend sanieren werden, erhalten wir eine Bürogebäudefläche von etwa 3 300 Quadratmetern und rund 160 Arbeitsplätzen“, erläuterte der Geschäftsführer, der insgesamt derzeit rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen wachse kontinuierlich und mittlerweile sei man an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, sodass ein Neubau nötig geworden sei.
Bereits im Jahr 1998 setzte Wagner & Co. in Cölbe mit Europas erstem Bürogebäude im Passivhaus-Standard ein Zeichen. Im Jahr 2008 nahm das Unternehmen dann die energieautarke Kollektorenfabrik in Kirchhain in Betrieb.

von Katharina Kaufmann

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