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Dank CSL Behring kommen Kinder ins Kino

Spende ermöglicht Tafel-Kindern Weihnachtsausflug Dank CSL Behring kommen Kinder ins Kino

Für gut 200 Kinder gab es in der Vorweihnachtszeit eine Überraschung: Bei 
 einem Ausflug der 
Marburger Tafel konnten sie „Shaun das Schaf – der Film“ sehen – für viele eine völlig neue Erfahrung.

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Die Spende von CSL Behring ermöglichte gut 200 Tafel-Kindern den vorweihnachtlichen Kinobesuch.

Quelle: Marie Rentergent

Marburg. Dank einer Spende von CSL Behring konnte die Marburger Tafel die Weihnachtsüberraschung für Kinder aus bedürftigen Familien organisieren: 214 Kinder aus Marburg, Stadtallendorf, Wetter, Gladenbach und Kirchhain reisten am Samstag teils in Bussen zum Cineplex Marburg. Dort konnten sie gemeinsam „Shaun das Schaf – der Film“ sehen.

Viele der Kinder wirkten auf dem Weg zum Kinosaal regelrecht aufgeregt. Waltraud Dorn aus dem Vorstand der Marburger Tafel kannte den Grund dafür: „Erst zwei der Kinder waren überhaupt schon einmal hier im Kino. Das ist für sie ein ganz besonderes Erlebnis. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung zu unseren bisherigen Weihnachtsveranstaltungen.“

Auch die Vorsitzende Rita Vaupel sprach der Firma CSL Behring ihren Dank aus: „Die Spende ist jedes Jahr eine große Hilfe für uns, weil wir sonst nicht viel Geld für eine Weihnachtsveranstaltung hätten.“

„Wir fühlen uns verpflichtet“

Bei CSL Behring ist es inzwischen schon seit sechs Jahren Brauch, dass an Weihnachtskarten für Kundschaft und Kollegium gespart wird. Diese bekommen stattdessen eine E-Mail, in der sie neben einem elektronischen Weihnachtsgruß den Hinweis erhalten, dass das so eingesparte Geld an die Marburger Tafel geht. So sind dieses Jahr wieder 2500 Euro zusammengekommen.

„Wir fühlen uns verpflichtet, Kindern zu helfen – das haben wir uns sozusagen auf die Fahnen geschrieben“, sagte Hans Herberg, Standortsprecher von CSL Behring. Neben dem Einsparen von Weihnachtskarten gebe es innerhalb des Unternehmens Aktionen wie „die Cents nach dem Komma“, bei dem Mitarbeiter die Nachkommastellen ihres Gehalts einem sozialen Projekt zukommen lassen können. An wen diese Spende gehe, darüber werde jedes Jahr erneut abgestimmt.

Als Ideal für die wohltätige Einstellung des Unternehmens könne man den Gründer Emil von Behring heranziehen. Der Nobelpreisträger der Medizin könne Herberg zufolge als regelrechter „Retter der Kinder“ bezeichnet werden. Diesem Vorbild wolle auch CSL Behring möglichst gerecht werden.

von Marie Rentergent

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