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Neues Domizil für Dienst auf der Insel

DRK-Rettungsdienst Neues Domizil für Dienst auf der Insel

Seit einem Vierteljahrhundert ist der DRK Rettungsdienst Mittelhessen für den Rettungsdienst auf der Insel Langeoog zuständig – und baut dort nun eine neue Rettungswache.

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Beim ersten Spatenstich für die neue Rettungswache auf der Insel Langeoog: Architektin Petra Happel (vorne, von links), MKT-Geschäftsführer Markus Müller, Landrat Holger Heymann, Langeoogs Bürgermeister Uwe Garrels und die Firmenvertreter Harro Schreiber und Matthias Acker sowie der Bereichsleiter der Rettungswache Langeoog Michael Agena (hinten, Zweiter von links) mit mehreren Kollegen.

Quelle: Langeoog News

Langeoog. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich eröffneten Holger Heymann ­(Landrat des Landkreises Wittmund), Uwe Garrels (Bürgermeister Langeoog) und Markus Müller (Geschäftsführer des Rettungsdienstes MKT) gemeinsam das Projekt.

Das neue Gebäude wird über eine Gesamtfläche von 859 Quadratmetern auf zwei Etagen verfügen. Darin sollen die Rettungswache mit Fahrzeughalle, Personalunterkünfte und eine Ausbaureserve zukünftig Platz finden. Neben dem Rettungsdienst wird die Langeooger Feuerwehr in unmittelbarer Nachbarschaft einen Neubau erhalten. Die Neubauten sind notwendig, da die bisherigen Standorte den heutigen ­Ansprüchen nicht mehr gerecht werden.

Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen erbringt schon seit 1992 durch seine Tochtergesellschaft MKT (Marburger Krankenpflege Team) den öffentlichen Rettungsdienst für den Landkreis Wittmund auf den Nordseeinseln Langeoog und Spiekeroog. Feste ­Mitarbeiter auf den Inseln sichern die ­Kontinuität an den beiden ­Wachenstandorten und ­werden durch Kollegen aus Mittel­hessen verstärkt, die im Zwei-Wochen-Rhythmus anreisen und den Dienst auf der Insel versehen. Angehörige können mitgebracht werden, ihre Unterbringung in den eigens angemieteten Dienstwohnungen ist sichergestellt.

„Mit dem Neubau der Wache und der damit einhergehenden Modernisierung der Räumlichkeiten und Ausstattung können wir eine erhebliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für unser Personal herbeiführen. Das ist wichtig, weil die Arbeit auf den Inseln für unsere Mitarbeiter eine willkommene Abwechslung zum Regelalltag ist, die sie gerne annehmen“, erklärt Geschäftsführer Markus Müller.

Das mittelhessische Unternehmen Christmann + ­Pfeifer, das für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen schon viele Wachen gebaut hat, wird die ­Inselwache in Arbeitsteilung mit dem inselansässigen Unter­nehmen Schreiber realisieren. Geplant ist eine Fertigstellung bis Ende 2018.

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