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DAA schließt ihren Standort in Marburg

Deutsche Angestellten Akademie DAA schließt ihren Standort in Marburg

Nach Informationen der OP löst die Deutsche Angestellten Akademie (DAA) ihren Marburger Standort demnächst auf. Auswirkungen hat das auch auf die Fachschule der pharmazeutisch-technischen Assistenten.

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„Stoppt die Schließung der PTA-Schule“, fordern Dr. Susanne Rück und Thorsten Junk. Mit einer Initiative wollen die Apotheker die Ausbildungsstätte für pharmazeutisch-technische Assistenten retten. Jetzt werden noch 21 Schüler für dieses Jahr gesucht.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Seit mehr als 60 Jahren kennt die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) das Geschäft der Erwachsenenbildung – mit diesen Worten wirbt der Bildungsträger auf seiner Homepage.

In Marburg wird dies bald Geschichte sein. Nach Informationen der OP soll das DAA-Bildungszentrum in Marburg geschlossen werden. Bei der Zentrale der Akademie in Hamburg und am Standort in Marburg war gestern niemand für eine Nachfrage zu den Gründen der Schließung zu erreichen.

Auswirkungen hat diese aber nicht nur auf unzählige Umschüler und Arbeitnehmer, die sich weiterbilden wollen: Auch die Pharma-Branche in Mittelhessen ist davon betroffen. Denn die DAA ist in Marburg der Träger der Fachschule zur Ausbildung der pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA).

Damit es in Zukunft nicht zu einem Fachkräftemangel in diesem Bereich kommt, hat der Marburger Apotheker Thorsten Junk jetzt die Initiative „Rettet die PTA-Schule“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Apotheker-Kollegen will er die Schule in eigener Trägerschaft fortführen. „Wir brauchen hessenweit im Jahr rund 150 PTA, fällt die Schule weg, werden nur noch 80 ausgebildet und es kommt zu einem Mangel“, erklärt er. Ein genaues Konzept zur Übernahme wird in den nächsten Tagen erarbeitet.

von Katharina Kaufmann

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