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„Copyprint 2“ bietet Chancen für Benachteiligte

Zweigniederlassung auf den Lahnbergen „Copyprint 2“ bietet Chancen für Benachteiligte

Auf den Lahnbergen hat der neue Copyshop und Kiosk „Copyprint 2“ eröffnet. Er ist ein Sozialprojekt der „Neue Arbeit Marburg“.

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Susan Gildersleeve (von links), Rainer Dolle, Edwin Henkel, Martin Baumgarten, Kerstin Weinbach, Boris Hoss und Volker Breustedt bei der Einweihung.

Quelle: Melchior Bonacker

Marburg. Mit der Filiale in der Conradistraße gegenüber der Mensa auf den Lahnbergen will „Copyprint 2“ einen wichtigen Marburger Standort erschließen – und natürlich das eigene Projekt fördern.

Im Gegensatz zu dem Druck- und Kopiershop am Pilgrimstein werden auf den Lahnbergen auch klassische Kioskprodukte wie Zeitschriften oder Tabakwaren angeboten. So soll das Projekt für die Studierenden wie für Angestellte des Uniklinikums gleichermaßen interessant werden.

Geschäftsführer Rainer Dolle erklärte, dass mit Unterstützung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, der Arbeitsagentur Marburg und dem Studentenwerk auf diesem Wege neue Arbeitsplätze für ehemals arbeitslose und behinderte Menschen geschaffen werden können und dankte den Mitwirkenden.

Weinbach glaubt an Erfolg des Ladens

Volker Breustedt, Leiter der Marburger Arbeitsagentur, sagte: „Aus dem Kleinen wächst das Große“ – und lobte damit die Initiative von Dolle, der „mit seinen pfiffigen Ideen immer wieder Möglichkeiten bietet, arbeitslosen Menschen eine Chance zu geben. Hierbei sind wir gern mit einer Förderung seitens der Arbeitsagentur zur Stelle.“

Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) stellte fest, dass das Angebot von „Copyprint 2“ für die Studenten an diesem Standort gefehlt habe und glaubt an den Erfolg. Auch Martin Baumgarten, Leiter der Hochschulgastronomie des Studentenwerks, freut sich über das gemeinsame Projekt mit „Neue Arbeit Marburg“, und Mensa-Chefkoch Edwin Henkel hofft auf „viel Leben in dem kleinen Laden“.

Das Sozialprojekt hat einen weiteren Schritt für mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen geschaffen. Mit Copyprint habe sich „Neue Arbeit Marburg“ bewusst für die Schaffung von Arbeitsstellen und Qualifizierungsmöglichkeiten für arbeitslose und Menschen mit Behinderung entschieden. Dabei sind 40 Prozent der Belegschaft Menschen mit Behinderung.

Das Konzept scheint anzukommen, wie Rainer Dolle feststellte: „Das hat uns hier oben noch gefehlt, jetzt müssen wir zum Kopieren nicht mehr in die Stadt“, habe ihm eine Studentin mitgeteilt.

von Melchior Bonacker

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