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Cineplex wird zur Bildungs-Plattform

Ausbildungsmesse „Ansage Zukunft“ Cineplex wird zur Bildungs-Plattform

Am 21. und 22. Januar 
erlebt die Ausbildungsmesse im Cineplex ihre Neuauflage. Dann unter dem Namen „Ansage 
Zukunft“ – und dem 
Medienhaus HITZEROTH als neuem Partner.

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Während der „Ansage Zukunft“ 2015 zeigte Seyma Ergen (rechts) der Stadtallendorfer Schülerin Müigen Sultan, wie man Blut abnimmt. Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Initiiert wurde die Messe ursprünglich von der Agentur für Arbeit, als Partner kamen die Kreishandwer-
kerschaft Marburg und die IHK Kassel-Marburg hinzu. „Wir haben es geschafft, hier in der Region alles, was Rang und Namen für eine Bildungsmesse hat, zusammenzuführen“, erklärte Volker Breustedt, Leiter der Marburger Agentur für Arbeit bei der Vorstellung des Messe-Programms.

Am Donnerstag, 21., und Freitag, 22. Januar, können sich die Schüler im gesamten Cineplex auf vier Etagen bei mehr als 60 Ausstellern über mehr als 70 Ausbildungsberufe informieren. Öffnungszeiten sind am Donnerstag von 8.15 bis 17 Uhr, am Freitag können Interessierte die Messe von 8.30 bis 13 Uhr besuchen.

Es sei den Beteiligten schon immer ein Anliegen gewesen, „ein großes Event aufzulegen, bei dem über Ausbildungsmöglichkeiten informiert wird – und das möglichst breit, möglichst lebhaft und mit möglichst vielen Betrieben“, so Breustedt.

Anstrengungen in einer Messe kanalisieren

Das Medienhaus HITZEROTH hatte zweimal die Messe „Ausbildung Zukunft“ mit großem Erfolg veranstaltet – aber auch mit anderen Schwerpunkten. „Da ging es zum Teil mehr in den Erwachsenenbereich, aber es wurde Ähnliches getan wie bei der bisherigen Messe im Cineplex“, so Breustedt.

Bei einer Besprechung im vergangenen Jahr sei man zu der Erkenntnis gekommen, „dass es Sinn macht, die Anstrengungen zu kanalisieren, um ein möglichst breites Angebot darstellen zu können – und um einen Anlaufpunkt zu bieten“, verdeutlicht der Agentur-Chef. Und dies habe man nun erreicht, „mit der Ansage Zukunft haben wir jetzt ein Angebot, das für alle Menschen in der Region der Anlaufpunkt ist“, verdeutlicht Breustedt.

Das unterstreicht auch Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK. „Für uns ist auch wichtig, dass man in die Gesellschaft hineintransportiert, dass man mit einer Ausbildung nicht weniger gut Karriere machen kann als mit einer akademischen Ausbildung“, sagt er.

Mitmach-Aktionen sollen Interesse an Berufen wecken

Denn qualifizierte Arbeitskräfte würden in nahezu allen Bereichen gesucht. Und er verdeutlichte die Wichtigkeite einer Ausbildung: „Ende des Jahres 2020 werden 1,3 Millionen Fachkräfte in den Mint-Berufen fehlen – aber es wird nur 67.000 Mint-Akademiker geben.“

Mint steht dabei für Berufe aus den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Daher sei es wichtig, „mit allen Partnern vor Ort die Stärken und Kompetenzen zu bündeln und an einer Stelle anzubieten“.

Meinhard Moog, Geschäftsführer der Kreishandwer
kerschaft, betonte, dass das Handwerk „von Anfang an begeistert von der Idee war, in Marburg eine zentrale Bildungsmesse anzubieten“. Daher sei man auch immer gerne dabei und unterstütze die Messe auch mit „Angeboten zum Anfassen“.

So wird es im Kino wieder zahlreiche Mitmach-Aktionen geben. „Wir haben eine wahnsinnig lebendige Wirtschaftsregion, man kann vor Ort sehr gut eine Karriere starten“, so Moog. Man werde sich im Cineplex mit sechs Innungen präsentieren.

Informationen zu Berufen von gut 60 Ausstellern

Alle Schulen im Stadtgebiet Marburgs und in Stadtallendorf seien angesprochen worden. Und damit nicht alle Schüler der Abschlussklassen gleichzeitig die Messe stürmen, wurden sie in Gruppen eingeteilt. Diese bekommen zunächst eine kurze Einführung, dann können sie sich an den Ständen informieren. Doch nicht nur die Abschlussklassen sind willkommen: Die Messe ist eine Veranstaltung für alle.

Während der Messe gibt es Informationen zu den Berufen aus erster Hand. Denn die gut 60 heimischen Ausbildungsbetriebe haben häufig selbst ihre Auszubildenden dabei, die ihre eigenen Erfahrungen den Gleichaltrigen bestens vermitteln können. Damit haben Schüler die Möglichkeit, sich über zahlreiche Ausbildungsberufe zu informieren.

von Andreas Schmidt

Die Veranstalter stellten mit Roger Schneider (von links), Stefan Hesse, Volker Breustedt, Meinhard Moog, Oskar Edelmann, Heike Beber, Sascha Becker und Andreas Wicker das Programm der Messe „Ansage 
Zukunft“ vor. Foto: Andreas Schmidt
 
Das Programm

Berufsberater der Agentur für Arbeit informieren Schüler über mögliche Berufswege nach der Schule oder nach Studienabbruch.

Die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg informiert über Ausbildungs- und Prüfungsfragen sowie über Fragen der beruflichen Weiterbildung.

Die Kreishandwerkerschaft Marburg informiert über Ausbildungsmöglichkeiten sowie Karrierechancen und bietet Übersichten von Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben verschiedener Branchen.

In Vorträgen werden Möglichkeiten in der Berufswelt 
 vorgestellt.

Berater der Marburger Arbeitsagentur informieren über freie Ausbildungsstellen.

Mehr als 60 heimische Ausbildungsbetriebe präsentieren ihre Ausbildungsberufe.

Alle Informationen rund um die Messe im Cineplex gibt es auch im Internet unter www.ansage-zukunft.de. Außerdem wird die Oberhessische Presse als Medienpartner am Dienstag, 19. Januar, eine Beilage zur „Ansage Zukunft“ veröffentlichen.

 
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