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CSL Behring vergibt Finanzspritzen für Forscher

Stipendien CSL Behring vergibt Finanzspritzen für Forscher

Mit dem „Professor Heimburger Award“, den CSL Behring vergibt, erhalten fünf junge Wissenschaftler je 20000 Euro für ihre Forschungsprojekte über Blutgerinnung.

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James David McFadyen (von rechts), Karin Petronella Maria van Galen, Marije Baaij und Dr. Heiko Rühl erhielten den „Heimburger Award“. Auf dem Bild fehlt Brian Branchford.Foto: Tobias Hirsch

Marburg. Junge Experten aus der ganzen Welt waren aufgerufen, sich für die Vergabe des Professor Heimburger Awards zu bewerben, den das Marburger Pharmaunternehmen CSL Behring zum sechsten Mal vergab. Aus 42 Bewerbern wählten renommierte Wissenschaftler im Auftrag von CSL fünf Preisträger aus.

Brian Branchford aus den USA, James David McFadyen aus Australien, Heiko Rühl aus Deutschland sowie Marije Baaij und Karin Petronella Maria van Galen aus den Niederlanden erhalten ein Stipendium in Höhe von jeweils 20000 Euro. Das Geld ist für die Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Blutgerinnung bestimmt. „Es gibt zu wenig Ärzte, die sich auf diesem Gebiet spezialisieren“, erklärt Dr. Lutz Bonacker von CSL Behring, der für die Koordination der Preisvergabe zuständig war. Anlässlich der Preisverleihung fand am Freitag ein Symposium bei CSL statt.

Hämophilie (Bluterkrankheit) ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Häufig kommt es auch ohne sichtbare Wunden zu plötzlichen Blutungen. Der Preis ist nach Professor Norbert Heimburger benannt,einem Pionier der modernen Gerinnungsforschung, der mehr als 30 Jahre für CSL Behring in Marburg tätig war und neue Therapeutika entwickelte.

CSL ist weltweit führend im Bereich der Plasmaprotein-Biotherapeutika. Therapeutika von CSL werden zum Beispiel bei Hämophilie oder Immunmangelkrankheiten eingesetzt. Die Stipendien sollen dazu beitragen, die Forschungsarbeiten voranzubringen und zugleich ein „Startschuss für die berufliche Karriere“ der Preisträger sein, so Bonacker. Die drei Männer und zwei Frauen sind in ihren Heimtländern in der klinischen Forschung tätig.von Anna Ntemiris

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