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CSL Behring fördert junge Forscher

Professor Heimburger Award CSL Behring fördert junge Forscher

CSL Behring belohnt fünf junge Wissenschaftler für deren Grundlagenforschung im Bereich der Blutgerinnung. Mit dem „Professor Heimburger Award“ erhalten sie jeweils 20.000 Euro für ihre Projekte.

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Ashwini Bennett (von links), Michelle A. H. Sonnveld, Jenny K. Klintmann, Tesse C. Leunissen und Bryce A. Kerlin erhalten jeweils 20.000 Euro zur Unterstützung ihrer Grundlagenforschung.

Quelle: Peter Gassner

Marburg. Junge Experten im Bereich der Blutgerinnungs-Forschung waren weltweit dazu aufgerufen sich für die Auszeichnung zu bewerben. Mit rund 60 Projekten aus 30 Ländern in der engeren Wahl, waren es in diesem Jahr mehr als jemals zuvor, berichtet CSL-Standortsprecher Hans Herberg. Ein eigens gebildetes „Scientific Committee“ aus international renommierten Wissenschaftlern wählte die Sieger letztendlich aus.

Preisträger sind die Australierin Ashwini Bennett von der Monash University in Melbourne, der Amerikaner Bryce A. Kerlin vom Nationwide Children‘s Hospital in Columbus, Ohio, die Schwedin Jenny K. Klintmann von der Lund Universität in Malmö, die Niederländerin Tesse C. Leunissen von der Universität Utrecht und ihre Landsfrau Michelle A. H. Sonneveld von der Erasmus-Universität in Rotterdam.

Dort forschen, wo es andere nicht tun

Baldigen Profit aus der Forschung der Nachwuchswissenschaftler kann CSL nicht ziehen, denn selbst wenn diese in ihrer Grundlagenforschung etwas entdecken würden, „würde es ungefähr zehn bis zwölf Jahre dauern, bis ein patentreifes Medikament entstehen könnte“, erläutert Dr. Jens Oltrogge, Leiter des therapeutischen Bereichs bei CSL.

Dennoch sei es wichtig, die sehr spezielle Grundlagenforschung weltweit zu fördern. „Es ist eine Notwendigkeit da zu forschen, wo ansonsten wenig gemacht wird“, so Oltrogge. Da Blutgerinnungserkrankungen wie Hämophilie nur sehr selten auftreten, sei dies aber nicht häufig der Fall.

„Die Förderung der Wissenschaftler ist nicht auf ein spezielles Präparat ausgerichtet“, so Oltrogge weiter. Jede neue Erkenntnis sei aber – egal ob erwartet oder nicht – wertvoll. „Jeder, der schon einmal in der Wissenschaft war, weiß wie wichtig es ist Forschungsgelder zu akquirieren“, sagt Oltrogge. Selbstverständlich seien die jeweils 20.000 Euro daher nur projektgebunden für die Preisträger verfügbar.

In Kurzvorträgen stellten die diesjährigen Gewinner im CSL-Standort Görzhäuser Hof ihre Projekte vor. Zudem gab es einen Rückblick auf die zwischenzeitlich erzielten Ergebnisse durch die Preisträger von vor zwei Jahren.

von Peter Gassner

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