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CSL Behring belohnt die Grundlagenforschung

Pharmaunternehmen CSL Behring belohnt die Grundlagenforschung

Mit dem „Professor Heimburger Award“, den CSL Behring vergibt, erhalten fünf junge Wissenschaftler je 20000 Euro für ihre Forschungsprojekte über Blutgerinnung.

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Wurden mit dem „Professor Heimburger Award“ ausgezeichnet: Dominic Pepperell (von links),
Axel Schlangenhauf, Alice van Velzen, Marleen Straat und Satoshi Nishimura.Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Junge Experten aus der ganzen Welt waren aufgerufen, sich für die Vergabe des Professor Heimburger Awards zu bewerben, den das Marburger Pharmaunternehmen CSL Behring jüngst zum siebenten Mal vergab.

Bei dem Preis handele es sich „um ein globales Start-Up Stipendien-Programm, das der nächsten Generation von Spezialisten auf dem Gebiet der Blutgerinnung ermöglicht, sich medizinisch und wissenschaftlich zu etablieren“, sagt Hans Herberg, Standortsprecher von CSL. Gleichzeitig könnten sie so einen langfristigen Forschungsbeitrag auf diesem Gebiet leisten.

Jedes Jahr bewerbe sich eine Vielzahl an jungen Forschern aus verschiedenen Ländern der Welt, „dieses Mal waren es mehr als 30“, berichtet er. Aus diesen Bewerbern wählten renommierte Wissenschaftler im Auftrag von CSL fünf Preisträger aus. Alice van Velzen und Marleen Straat, beide aus den Niederlanden, Dominic Pepperell aus Australien, Axel Schlagenhauf aus Österreich und Satoshi Nishimura aus Japan erhalten in diesem Jahr das institutionsgebundene Forschungsstipendium in Höhe von jeweils 20000 Euro.

„Bei den Projekten geht es um sehr spezielle Grundlagenforschung“, erläutert Jens Oltrogge von CSL. Inwiefern die Ergebnisse in die Arbeit von CSL einfließen könne, sei derzeit noch unklar, denn: „Grundlagenforschung zielt nicht in erster Linie auf die Entwicklung von Produkten ab“. Vielmehr sei wichtig, einen breiten Sockel dieser Forschung zu haben, „um letzten Endes die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Ergebnisse in der Entwicklung von Projekten münden“, so Oltrogge.

Auch die Projekte vergangener Preisträger seien bisher nicht in CSL-Entwicklungen eingeflossen. „Dafür ist es aber auch viel zu früh, denn den Preis gibt es erst seit sieben Jahren. Und von der Grundlagenforschung bis zur Produktentwicklung vergehen mindestens 10 bis 15 Jahre“, verdeutlicht Oltrogge. Man stehe aber auch mit den bisherigen Preisträgern in Kontakt und behalte deren Forschungen im Auge.

von Andreas Schmidt

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